Polizisten verletzt und gepöbelt

Stadt greift hart durch: Weihnachtsmarkt-Pöbler kassieren nach Randale Altstadt-Verbot 

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Altstadt-Verbot für zwei Weihnachtsmarktbesucher in Heidelberg (Symbolfoto)

Heidelberg - Sie pöbelten, randalierten und griffen mehrere Polizisten an. Jetzt hat die Stadt ein Altstadt-Verbot gegen zwei Weihnachtsmarkt-Besucher ausgesprochen! 

  • Zwei Männer randalieren auf Weihnachtsmarkt in Heidelberg
  • Ein Polizist verletzt
  • Stadt spricht Altstadt-Verbot gegen Pöbler aus

Die Eröffnung vom Heidelberger Weihnachtsmarkt war für zwei Männer wohl vorerst der letzte Besuch in der Altstadt. Die Stadt hat gegen die beiden Pöbler ein Aufenthaltsverbot für den gesamten Bereich der Altstadt sowie den Bismarckplatz erlassen. Bis einschließlich 29. Februar 2020 dürfen die Männer diesen Bereich auf Antrag der Polizei nicht mehr betreten. Doch wie schafft man es, aus der Heidelberger Altstadt verbannt zu werden?

Heidelberg: Altstadt-Verbot für Weihnachtsmarkt-Pöbler – Polizisten verletzt

Am 25. November, dem Eröffnungstag vom Weihnachtsmarkt in Heidelberg, fallen die beiden Männer durch ihr aggressives und gewalttätiges Verhalten so stark auf, dass einige Passanten zur Polizei gehen. Weil die Beamten die Betrunkenen dabei erwischen, wie sie in der Altstadt herumpöbeln und im Bereich Kornmarkt mit Flaschen werfen, wird zunächst ein Platzverweis ausgesprochen. Doch dem kommen die beiden Randalierer nicht nach.

Dass aggressive Besucher die friedliche Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt stören, kommt leider immer wieder vor. 2017 randalierten mehrere Jugendliche auf dem Weihnachtsmarkt in Mannheim. Als Polizisten eingreifen wollten, gingen die Teenager sie los – und verletzten fünf Beamte. 

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Heidelberg: Weihnachtsmarkt-Rowdys werden aus Altstadt verbannt

Die beiden betrunkenen Männer werden immer aggressiver, gehen am Ende sogar auf die Polizisten aus Heidelberg los. Dabei wird ein Beamter verletzt und muss seinen Dienst abbrechen. Das dreimonatige Altstadt-Verbot gegen die Krawallmacher soll weitere Straftaten dieser Art nun verhindern. „Sollten die Männer während dieser Zeit in der Altstadt oder am Bismarckplatz angetroffen werden, stellt das eine Ordnungswidrigkeit dar, die mit einem empfindlichen Bußgeld geahndet wird“, so die Polizei am Mittwoch. Das Verbot solle die Sicherheit der Weihnachtsmarkt-Besucher gewährleisten und außerdem eine Signalwirkung auf aggressive und zur Gewalt neigende Personen haben. 

Die Stadt Heidelberg ergreift neuerdings nicht nur harte Maßnahmen gegen Pöbler. Auch Müllsünder müssen zukünftig tief in die Tasche greifen: Wer Kippe oder Taschentuch achtlos auf den Boden wirft, zahlt 75 Euro. Weggeworfene Kaugummis werden sogar mit einem Bußgeld von 100 Euro bestraft. 

pol/kab

Quelle: Heidelberg24

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