Einzelhandel, Cannabis und Wohnen

Heidelberg holt OB Würzner

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Bonbon-Manufaktur Steingasse - mehr Freiraum für den Einzelhandel?

Heidelberg - Bei der Aktion „Hol´ den Oberbürgermeister“ können sich Initiativen bewerben und mit dem Oberbürgermeister ins Gespräch kommen. HEIDELBERG24 war mit drei Gewinnern und dem OB unterwegs …

Einzelhandel in der Altstadt

Bonbon-Manufaktur Steingasse - mehr Freiraum für den Einzelhandel?

Bonbon-Manufaktur Steingasse. Mehrere Ladeninhaber sprechen mit dem OB vor allem über die Themen Außendekorationen und Beschilderungen, die in der Altstadt unter anderen aus Gründen der Sicherheit und des Denkmalschutzes einer besonderen behördlichen Reglementierung unterliegen. Grelle Neon-Leuchten oder eine große Pizza-Abbildung im Fensterbereich sind hier nicht gestattet.

 Diese Regelungen würden jedoch nicht konsequent umgesetzt, so die Beschwerde an OB Dr. Würzner. Das Problem, dass die Nebenstraßen zur Hauptstraße weit weniger frequentiert werden, sei auch in den Gremien längst bekannt – Modelle wie„Stadt am Fluss“ könnten hier Abhilfe schaffen, meinte Würzner. 

„Freiräume für den Einzelhandel zulassen – diese Botschaft nehme ich mit“, sagte Würzner abschließend. Freiräume, die auch für Jörg Hormann, „Kümmerer“ und direkter Ansprechpartner für den Einzelhandel bei der Stadtverwaltung, wichtig sind, um kleinere Probleme des für die Altstadt so wichtigen (inhabergeführten) Einzelhandels schnell und unbürokratisch aus der Welt zu schaffen.

Braucht Heidelberg einen Cannabis Social Club?

Braucht Heidelberg einen Cannabis Social Club?

Der Hanfverband Rhein-Neckar möchte einen „Cannabis Social Club“ in Heidelberg eröffnen – ein Verein, der Cannabis für nichtkommerzielle Zwecke und ausschließlich für seine Mitglieder anbaut und zur Verfügung stellt.

Dazu benötige man eine Ausnahmegenehmigung – und die sollte der OB geben. Es entwickelt sich eine lebhafte Diskussion um das Pro und Contra zur Legalisierung von Cannabis, bei der auch ein Vertreter des Gesundheitsamts auf die Bedeutung der Drogenprävention hinwies. 

Würzner zeigte sich jedoch nicht sonderlich „berauscht“ von den Argumenten des Hanfverbands: „Wenn es Wege gibt, Menschen aus der Sucht zu holen, dann ist das gut. Ich denke aber, dass wir da falsche Signale aussenden würden“, meinte Würzner, der zu diesem Zeitpunkt weder zusagen noch ablehnen wollte.

Alternative Wohnformen

Gespräch über alternative Wohnformen auf den Konversionsflächen

Die „Hagebutze“ sind ein Verein, der aus 35 Personen im Alter von 0 bis 65 Jahren besteht und sich für das gemeinschaftliche Wohnen einsetzt. Für diese Wohnformen sollen auf den Konversionsflächen des Marc Twain Village ein oder mehrere Gebäude zu bezahlbaren Mietpreisen zur Verfügung gestellt werden.

Das sei, so sagten Vertreter, auch versprochen worden, aber bislang sei nichts passiert. Würzner wies auf den städtischen „Fördertopf“ hin, mit der die Stadt alternative Wohnformen unterstütze, der aber bis jetzt nicht besonders beansprucht worden sei. 

Durch den Masterplan für die Konversionsgelände, der jetzt in einen konkreten Bebauungsplan umgesetzt wird sowie die dazugehörigen Bürgerbeteiligungen habe es Verzögerungen gegeben – aber noch Ende des Jahres sollen die ersten sanierten Gebäude für Mieter zur Verfügung stehen.

Webseite „Hol´ den Bürgermeister“: holdenoberbuergermeister.de

jbr

Quelle: Heidelberg24

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