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Bildungscheck in Patrick Henry Village

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Eine Familie ist aus dem Irak geflohen, nun sitzt sie beim Bildungscheck in Heidelberg.
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Eine Dolmetscherin hilft bei der Kommunikation zwischen Mitarbeitern und Geflüchteten.
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Die sogenannte bildungsbiographischen Erfassung wird am Pc dokumentiert
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Der Antwortbogen für Teilnehmer der bildungsbiographischen Erfassung.
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Hier werden sie Schreibkenntnisse eines afghanischen Teenagers erfasst...
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Hier das Lesevermögen.

Heidelberg – Flüchtlingsfamilien werden bei der Ankunft in Baden-Württemberg seit gut einem Monat zur Schullaufbahn ihrer Kinder befragt - seither wurden Daten von 1.800 Schülern erfasst.

„Wir wollen diesen Kindern und Jugendlichen möglichst schnell Zugang zu einem passgenauen Bildungsangebot verschaffen“, sagt Staatssekretärin Marion von Wartenberg am Dienstag. Sie stellt in Heidelberg zwei Verfahren zur Förderung von Flüchtlingskindern vor.

Bei der sogenannten bildungsbiografischen Ersterfassung werden Kinder und Jugendliche bis 20 Jahre unter anderem gefragt, ob sie lesen und schreiben können und wie lange sie auf der Schule waren. Anhanddessen könnten sich Schulen auf den Förderbedarf eines Schülers vorbereiten, so das Kultusministerium. 

Ab 1. März sollen im zentralen Registrierungszentrum Patrick Henry Village (PHV) sieben Stellen von pädagogischen Fachkräften besetzt sein. Sie können bis zu 150 Kinder mit ihren Eltern pro Tag befragen. Auch andere Länder befragen Kinder in ähnlicher Weise zu ihrer Schullaufbahn. 

Bundesweit neue Standards 

Mit einem Pionierprojekt schließt Baden-Württemberg an die Befragung an: Seit dieser Woche können geflüchtete Kinder und Jugendliche, die bereits eine Vorbereitungsklasse besuchen, einen Bildungstest machen. Mit einem eigens dafür entwickelten Computerprogramm werden sie unter anderem auf Wissen in Mathe, Sprachen und auf sogenannte überfachliche Kompetenzen wie Organisationsfähigkeit getestet. 

Mit den Ergebnissen dieser Potenzialanalyse kann den Angaben zufolge ein Bildungsweg möglichst passgenau geplant werden. Von Wartenberg will so „bundesweit neue Standards“ setzen. Das Bundesbildungsministerium fördert das Projekt mit zwei Millionen Euro.

sag/dpa

Quelle: Heidelberg24

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