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Bundespräsident Joachim Gauck trägt sich am Dienstag in das Goldene Buch der Stadt Heidelberg ein. 
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Bundespräsident Joachim Gauck bei der Gedenkfeier zum 50. Todestag des Religionsphilosophen Martin Buber.
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Bundespräsident Joachim Gauck bei der Gedenkfeier zum 50. Todestag des Religionsphilosophen Martin Buber.
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Bundespräsident Joachim Gauck betritt die Aula in der alten Universität in Heidelberg. 
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Zahlreiche Menschen sind anlässlich der Gedenkfeier zum 50. Todestag des Religionsphilosophen Martin Buber in die alte Universität gekommen.  
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Bundespräsident Joachim Gauck verlässt in der Aula der alten Universität in Heidelberg das Rednerpult.
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Die baden-württembergische Wissenschaftministerin Theresia Bauer (Bündnis 90/Die Grünen) i Gespräch mit Bundespräsident Joachim Gauck.

Zu Gedenkfeier

Bundespräsident Gauck in Heidelberg

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Heidelberg-Altstadt – Anlässlich der Gedenkfeier zum 50. Todestag des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber ist Bundespräsident Joachim Gauck (75) am Dienstag in Heidelberg

Auf Einladung der Hochschule für Jüdische Studien (HfJS) und der Martin-Buber-Gesellschaft sind Bundespräsident Joachim Gauck und seine Lebensgefährtin Daniela Schadt am Dienstag zu Besuch in Heidelberg.

In einer kurzen Rede vor Angehörigen und Freunden der Hochschule betont Bundespräsident Gauck die Wichtigkeit des Dialogs der Menschen auf Augenhöhe. „Das Gegenüber als gleichwertigen, gleich guten, gleich offenen, gleich wahrheitssuchenden Anderen anzunehmen: Könnte es eigentlich heute etwas Wichtigeres geben?“, so der 75-Jährige bei dem Festakt zum 50. Todestag des jüdischen Religionsphilosophen Martin Buber.

Jede Gesellschaft, die eine menschliche sein wolle, müsse der Begegnung freier Individuen Raum geben. „Ein Denken, für das die Begegnung von Ich und Du im Zentrum steht, ist schlechthin antitotalitäres und antiideologisches Denken“, sagt Gauck.

Martin Buber habe gezeigt, zu welch zutiefst humaner Haltung religiöser Glaube befähigen und ermutigen könne. Das sei in der heutigen Zeit vielleicht aktueller, als er es sich habe vorstellen können. 

„Wir können alle – und gerade in Deutschland – noch immer von Martin Buber lernen“, sagt Gauck. Bubers Denken könne auch heute Orientierung geben.

Nach dem Eintrag in das Goldene Buch macht das Präsidentenpaar unter anderem mit Oberbürgermeister Dr. Eckart Würzner einen Rundgang durch die Hochschule für Jüdische Studien. Zum Abschluss seines Besuches nutzt Joachim Gauck noch die Gelegenheit, sich mit Studierenden und Lehrenden der Hochschule auszutauschen.

Quelle: Heidelberg24

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