Alle Infos im Ticker

Corona in Heidelberg: Inzidenz steigt weiter – Stadt greift durch

Ein Schild mit der Aufforderung Maskenpflicht, dahinter die Altstadt.
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In Heidelberg gelten strengere Maskenregeln.

Heidelberg - Alle Infos zu den aktuellen Corona-Fallzahlen, Entscheidungen und Entwicklungen findest Du in unserem Ticker:

Update vom 28. Oktober, 12:25 Uhr: Wie zu erwarten steigen die Infektionszahlen in Heidelberg weiter stark an. Das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises hat in den vergangenen 24 Stunden im Stadtgebiet 37 weitere Ansteckungen mit dem Coronavirus registriert. Damit steigt die Gesamtzahl an positiven Corona-Fällen in Heidelberg auf 883. Derzeit gelten 181 Fälle als aktiv. Von einer Infektion sind mittlerweile 695 Personen wieder genesen, 7 Menschen sind an oder mit einer Covid-19-Erkrankung gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei 119,5.

Die aktuellen Corona-Zahlen für Heidelberg im Überblick:

AktuellVgl. z. Vortag
Fälle gesamt883+37
Genesen695+11
Aktive Fälle181+26
Gestorben7
7-Tage-Inzidenz119,5+18,9

Corona in Heidelberg: Inzidenz überschreitet 100er-Marke – Stadt greift durch

Update vom 27. Oktober, 13:40 Uhr: In Heidelberg wurden innerhalb von 24 Stunden 37 neue Corona-Fälle gemeldet. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie insgesamt 846 Menschen im Stadtgebiet mit dem Virus infiziert. 155 Fälle gelten in Heidelberg aktuell als aktiv, 684 Personen sind bereits wieder genesen. Die 7-Tage-Inzidenz in Heidelberg steigt am Dienstag auf 101,6.

Die Stadt hat auf die steigenden Corona-Zahlen in der Stadt mit weiteren Regeln reagiert: Ab heute gilt in Heidelberg für alle Gaststätten, Restaurants, Cafés, Bistros und Kneipen sowie für alle öffentlichen Vergnügungsstätten eine Sperrstunde um 23 Uhr. Bis 6 Uhr am Folgetag dürfen diese dann nicht mehr öffnen. Außerdem besteht freitags und samstags im gesamten Stadtgebiet jeweils ab 23 Uhr ein Verkaufs- und Abgabeverbot von Alkohol.

Corona in Heidelberg: Verwaltungsgericht kippt strengere Maskenpflicht in der Altstadt

Update vom 26. Oktober, 19 Uhr: Die besonders strenge Maskenpflicht in der Heidelberger Altstadt ist bis auf weiteres nicht gültig. Das hat das Verwaltungsgericht Karlsruhe in einem am Montag veröffentlichten Beschluss entschieden. Es gibt damit dem Antrag eines Anwohners der Altstadt statt, der sich gegen die von der Stadt angeordnete und weitgehend ausnahmslose Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung gewandt hat.

Nach der landesweiten Corona-Verordnung muss in Fußgängerbereichen eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Menschen nicht eingehalten werden kann. Die zusätzliche Heidelberger Maskenpflicht vom 15. Oktober sieht eine solche Ausnahme für öffentliche City-Bereiche nicht vor, sie macht auch keine zeitliche Einschränkung für die Vorschrift.

Corona in Heidelberg: Ist die Allgemeinverfügung rechtswidrig?

Es lägen aber keine ausreichenden Anhaltspunkte dafür vor, dass die Allgemeinverfügung der Stadt zusätzlich zur Verordnung des Landes erforderlich sei, teilt das Gericht mit. Unter anderem sei nicht nachzuvollziehen, dass es in den betroffenen Bereichen der Innenstadt an jedem Wochentag und zu jeder Uhrzeit Menschenansammlungen geben könne, in denen die Mindestabstände nicht eingehalten werden könnten.

Die Heidelberger Allgemeinverfügung sei nach der überschlägigen Prüfung im Eilverfahren voraussichtlich rechtswidrig, entschieden die Richter. Der Anwohner hatte beim Verwaltungsgericht die Anordnung der aufschiebenden Wirkung seines Widerspruchs beantragt. Der Beschluss ist noch nicht rechtskräftig. Anwohner und Stadt können innerhalb von zwei Wochen Beschwerde zum Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim einlegen (7 K 4209/20).

Heidelberg: Stadt führt Sperrstunde in der Gastronomie ein

Die Stadt Heidelberg verzeichnet einen deutlichen Anstieg der Corona-Neuinfektionen: Die sogenannte Sieben-Tage-Inzidenz ist bis zum heutigen Montag, 26. Oktober 2020, auf 83,0 gestiegen – und liegt damit klar über dem Grenzwert von mehr als 50 Corona-Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen. Die Stadt reagiert auf diese Entwicklung mit zwei weiteren Maßnahmen: Ab Dienstag, 27. Oktober 2020, gilt in Heidelberg für alle Gaststätten, Restaurants, Cafés, Bistros und Kneipen sowie für alle öffentlichen Vergnügungsstätten eine Sperrstunde um 23 Uhr. Bis 6 Uhr am Folgetag dürfen diese dann nicht mehr öffnen. Außerdem besteht freitags und samstags im gesamten Stadtgebiet jeweils ab 23 Uhr ein Verkaufs- und Abgabeverbot von Alkohol.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe Rot – Inzidenz-Wert auf Rekordhoch

Update vom 26. Oktober: Die Zahl der Infizierten in Heidelberg steigt innerhalb eines Tages um 21 Personen an. Damit haben sich seit Beginn der Corona-Pandemie 809 Menschen mit dem Coronavirus angesteckt. Da 674 Personen bereits wieder genesen und sieben an oder mit Covid-19 verstorben sind, gibt es in der Stadt noch 128 aktive Corona-Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heidelberg ist über das Wochenende von 65 auf 83 angestiegen. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern mit dem Coronavirus angesteckt haben.

Die Stadt bereitet als weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie eine Sperrstunde ab 23 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr an Wochenenden vor. Sie gelten voraussichtlich ab 27. Oktober.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe Rot – jetzt kommen weitere Regeln

Update vom 24. Oktober, 12:50 Uhr: Die Corona-Lage in Heidelberg wird immer kritischer. Am Freitag lag der Inzidenz-Wert im Stadtgebiet bei 65, die Stadt gilt nun als Risikogebiet. Werden die Regeln nun weiter verschärft? Wie die Stadt Heidelberg am Freitag mitteilt, würden bereits weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie vorbereitet werden. Darunter zähle „eine Sperrstunde ab 23 Uhr und ein Alkoholverkaufsverbot ab 22 Uhr an Wochenenden“. Die Maßnahmen gelten voraussichtlich ab dem 27. Oktober. Bereits seit dem 16. Oktober gelten in Heidelberg folgende verschärfte Regeln:

  • Maskenpflicht unter anderem in den Fußgängerbereichen der Altstadt, auf dem Bismarckplatz, dem Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz) sowie auf Wochenmärkten
  • Die Personenanzahl bei privaten Treffen ist auf 10 Personen oder 2 Haushalte begrenzt
  • Die Personenanzahl bei öffentlichen Veranstaltungen ist auf 100 Personen reduziert.

Corona in Heidelberg: 14 Fälle in Seniorenheim – Besuchsverbot verhängt

Update vom 23. Oktober, 20 Uhr: Im Seniorenheim Agaplesion Maria von Graimberg in Heidelberg haben sich 14 Personen mit dem Coronavirus infiziert, teilt das Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises mit, das auch für die Stadt Heidelberg zuständig ist. Nachdem am Montag, 19. Oktober, bekannt geworden ist, dass die Mitarbeiterin einer Station positiv auf eine Infektion mit dem Coronavirus getestet worden waren, hat das Gesundheitsamt sowie niedergelassene Ärzte am Mittwoch, 21. Oktober, insgesamt 27 Mitarbeitende sowie 21 Bewohner aus dem betroffenen Wohnbereich testen lassen.

Von 21 abgestrichenen Senioren wurden 13 positiv und 8 negativ auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 getestet. Unter den getesteten Mitarbeitenden gab es bislang noch keinen weiteren Virusnachweis, wobei noch einige wenige Testergebnisse ausstehen. Für den betroffenen Wohnbereich gibt es ein Besuchsverbot. Ob es in dem Seniorenheim zu einer weiteren Flächentestung kommt, hängt von den noch ausstehenden Testergebnissen der Mitarbeitenden ab.

Corona-Zahlen in Heidelberg explodieren: Stadt jetzt Risikogebiet

Update vom 23. Oktober, 12:15 Uhr: Jetzt gehen die Neuinfektionen auch in Heidelberg deutlich nach oben! Das Gesundheitsamt gibt am Freitag (23. Oktober) 39 neue Ansteckungen mit dem Coronavirus bekannt ‒ mehr als doppelt so viel mehr als am Vortag, als 16 Neuinfektionen registriert wurden. Insgesamt steigt die Zahl der aktiven Fälle im Stadtgebiet damit auf 108 (+20). Die 7-Tage-Inzidenz liegt jetzt bei 65. Am Donnerstag war die Inzidenz noch bei 49,5. Insgesamt sind in Heidelberg 745 laborbestätigte Corona-Fälle bekannt. 630 Menschen gelten als genesen, 7 Personen sind an oder mit Covid-19 gestorben. Wegen des sprunghaften Anstiegs an neuen Ansteckungen könnte die Stadt nun bereits am Samstag doch schärfere Maßnahmen ergreifen. Zunächst hieß es, man wolle die Entwicklung „mehrere Tage“ abwarten.

Corona in Heidelberg: „Inzidenzwert klar überschritten“ – was passiert jetzt?

Update vom 23. Oktober, 11:15 Uhr: Jetzt hat auch Heidelberg den kritischen Inzidenzwert von 50 gerissen und ist damit auch Risikogebiet. Das geht aus den aktuellen Zahlen des RKI (Stand: 23. Oktober, 0 Uhr) hervor. Demnach liegt die 7-Tage-Inzidenz im Stadtkreis Heidelberg jetzt bei 52. Der Wert gibt an, wie viele Menschen sich in den letzten sieben Tagen pro 100.000 Einwohnern mit dem Coronavirus angesteckt haben. Wie hoch der Inzidenzwert für Heidelberg jetzt ist, bleibt vorerst unklar. Beim zuständigen Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises arbeitet man noch an den genauen Zahlen. „Aber die Stadt Heidelberg hat Stand heute den Inzidenzwert klar überschritten – soviel steht bereits fest“, erklärt ein Kreis-Sprecher.

Mit dem Überschreiten der kritischen Schwelle gehen allerdings zunächst keine strengeren Maßnahmen einher, erläutert ein Sprecher der Stadt Heidelberg auf Anfrage von HEIDELBERG24. Erst wenn der Inzidenzwert „konstant mehrere Tage über 50 bleibt“, werde man mit den Vorgaben reagieren, die Bund und Länder zuletzt beschlossen haben. Sie sehen unter anderem eine Sperrstunde für die Gastronomie ab 23 Uhr vor. „Die Stadt ist gerüstet“, sagt der Sprecher ‒ entsprechende Maßnahmen habe die Verwaltung schon vorbereitet. (rmx)

Corona in Heidelberg: Inzidenz kurz vor 50er-Marke – Stadt verteidigt Masken-Regel

Update vom 22. Oktober: Mit dem Verbot von Essen, Trinken und Rauchen in der Fußgängerzone geht die Stadt Heidelberg im Kampf gegen die Corona-Pandemie einen Schritt weiter als das Land Baden-Württemberg. „Heidelberg geht hier weiter als das Land, weil es auf der Hauptstraße beispielsweise sehr viele Möglichkeiten gibt, Essen und Getränke zum Mitnehmen zu erwerben“, begründet eine Stadtsprecherin diese Entscheidung auf Anfrage. Das Verbot gilt in Heidelberg in Bereichen, in denen Maskenpflicht besteht. Ausnahmen sind die Bereiche der Außengastronomie.

In der Fußgängerzone in Heidelberg herrscht Maskenpflicht.

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen in Heidelberg ist am Donnerstag um 16 gestiegen. Damit haben sich seit Beginn der Pandemie 706 Menschen im Stadtgebiet infiziert. Die 7-Tage-Inzidenz liegt heute mit 49,5 kurz vor der kritischen 50er-Marke. 88 Fälle in Heidelberg gelten aktuell als aktiv.

Corona in Heidelberg: Bei diesem Verhalten in der Fußgängerzone drohen hohe Strafen

Update vom 21. Oktober, 13:48 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt um acht auf insgesamt 690, davon sind bereits wieder 599 genesen. In Heidelberg gibt es noch 84 aktive Fälle. Die 7-Tage-Inzidenz beträgt aktuell 45.

Update vom 21. Oktober: Seit dem 17. Oktober gilt in der Altstadt die ausgeweitete Maskenpflicht. Wer sich beispielsweise in der Fußgängerzone, Unteren Straße oder am Bismarckplatz aufhält, der muss ab sofort einen Mundschutz tragen. Die strenge Regel kennt dabei fast keine Ausnahmen. Nur Kinder bis zum 6. Lebensjahr und Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Masken tragen können, sind von der Verschärfung ausgenommen.

Was wiederum nicht erlaubt ist, ist die Maske abzuziehen, wenn man etwas außerhalb einer Gastronomie essen will. Der Verzehr von Speisen und Getränken im Gehen ist verboten. Das geht aus einer Pressemitteilung der Stadt Heidelberg hervor. Beim Verstoß gegen die Maskenpflicht kann ein Bußgeld zwischen 50 und 250 Euro drohen. Wir müssen also vorerst auf unseren Kaffee „to go“ in der Fußgängerzone verzichten.

Corona in Heidelberg: Polizei sprengt Party – und entdeckt dabei Schreckliches

Update vom 20. Oktober: In der Nacht auf Sonntag (18. Oktober) spielen sich in Heidelberg unglaubliche Szenen ab – zumindest in Zeiten der Corona-Krise. Ein Gastwirt lässt 60 Party-Gäste auf nur 40 Quadratmetern feiern und verstößt damit „eklatant gegen die Coronavirus-Vorschriften“. Das schreibt die Stadt Heidelberg in einer Pressemitteilung.

Die Polizei wird auf den Verstoß aufmerksam und fährt zur Örtlichkeit. Dort angekommen, stellt sie Unglaubliches fest: Die Gäste tanzen eng beieinander auf den Tischen. Die Beamten lösen die Veranstaltung mit mehreren Streifenwagen und Kräften der Sicherheitspartnerschaft sofort auf. Beim Blick auf die Datenblätter bemerken die Ordnungshüter schnell, dass diese nicht richtig ausgefüllt sind. Wo sich das Lokal befindet, ist nicht klar. Eine Sprecherin der Stadt kann nur bestätigten, dass es nicht in der Altstadt zu finden ist.

Die Stadt Heidelberg erstattet gegen den Gastwirt Anzeige. Falls es zu einem Wiederholungsfall kommt, droht dem Mann die Schließung seines Lokals nach dem Infektionsschutz. Darüber hinaus wird gegen den Gastwirt ein Zuverlässigkeitsverfahren nach dem Gaststättengesetz eingeleitet. Ein hohes Bußgeld kann der Mann ebenfalls erwarten.

In Heidelberg steigt die Zahl der Corona-Infizierten innerhalb eines Tages um sieben auf 682. Am Dienstag, 20. Oktober, gibt es noch 79 aktive Fälle und bereits 596 Genesene. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz bleibt bei 48,1.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe Rot fast erreicht – diese Woche wird kritisch

Update vom 19. Oktober, 13:18 Uhr: Die Zahl der Infizierten steigt in Heidelberg um sieben auf 675. Von den Infizierten sind bereits 584 wieder genesen. Es gibt noch 84 aktive Fälle in Heidelberg.

Heidelberg steht kurz vor der Alarmstufe Rot. Die aktuelle 7-Tage-Inzidenz beträgt 48,1. Zum Vergleich: Am Freitag lag sie noch bei 39,4. Wenn der Zahl so schnell ansteigt, wird die Stadt noch diese Woche den Wert von 50 überschreiten. Falls die dritte und höchste Pandemie-Warnstufe erreicht ist, können weitere Maßnahmen beschlossen werden.

Ab Montag gilt grundsätzlich in ganz Baden-Württemberg Alarmstufe Rot. Die Maßnahmen, die bei einer außerordentlichen Kabinettssitzung getroffen wurden, hat die Stadt Heidelberg allerdings schon vor eine Woche entschieden.

Corona in Heidelberg: Erste soziale Einrichtung muss wegen Pandemie schließen

Update vom 19. Oktober: Die erste soziale Einrichtung muss in Heidelberg unter anderem wegen der Corona-Krise zumachen. Es handelt sich dabei um die Tagesstätte des Diakonische Werks der Evangelischen Kirche Heidelberg in der Plöck. Das berichtet die RNZ. Aufgrund von Tariferhöhungen muss der Verband rund 30.000 einsparen und deshalb die Tagesstätte, die von rund 40 psychisch Kranken besucht wird, schließen.

Durch die Pandemie fehlen wichtige Einnahmen, wie die selbst generierten Einkünfte und Kirchensteuer. „So leid es uns um die Tagesstätte tut, wir können dieses Angebot nicht aufrechterhalten“, so Martin Heß, Diakonie-Geschäftsführer, gegenüber der RNZ und fügt hinzu: „Corona setzte eine Kette von Ereignissen in Gang, wozu auch gehörte, dass die Stadt ihre Verträge mit uns im Mai gekündigt hat“, erklärt Heß seinen Handlungsdruck. Zum Jahresende wird die Tagesstätte schließen.

Corona in Heidelberg: Alarmstufe gelb – Stadt muss Verschärfungen einläuten

Meldung vom 17. Oktober: Seit wenigen Wochen geht die Zahl der Infektionen in Heidelberg wieder nach oben. Die Stadt überschreitet sogar den Wert von 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb einer Woche – und das zieht verschärfte Maßnahmen mit sich. Seit Freitag (16. Oktober) gelten in Heidelberg strengere Regeln, wie eine erweiterte Maskenpflicht. Außerdem reaktiviert die Stadt die Info-Hotline zur Corona-Lage.

Die Stadt Heidelberg muss nicht nur den Weihnachtsmarkt in der Altstadt absagen, sondern zu weiteren drastischen Maßnahmen greifen. So sind Privatveranstaltung, wie Hochzeiten oder Geburtstage, in privaten Räumen nur noch mit maximal 15 Teilnehmern erlaubt. In öffentlichen oder angemieteten Räumen sind nur 25 Personen erlaubt. Wer gegen diese Verschärfungen verstößt, muss mit einem Bußgeld bis zu 2.500 Euro rechnen.

Außerdem wird die Maskenpflicht erweitet. Nun muss auch an folgenden Plätzen ein Mundschutz getragen werden:

in der Fußgängerzone in der Altstadt
auf dem Bismarckplatz
auf dem Bahnhofsvorplatz (Willy-Brandt-Platz)
auf Wochenmärkten
auf anderen Märkten, wie Flohmärkte.

Hier gilt überall Maskenpflicht

Die Bereiche in Heidelberg, in denen die Maskenpflicht gilt, werden vor Ort unter anderem durch Schilder ausgewiesen. Wer gegen das Maskengebot verstößt, muss ein Bußgeld von mindestens 70 Euro zahlen.

Corona in Heidelberg: Stadt reaktiviert Info-Hotline

Aufgrund steigender Infektionszahlen reaktiviert die Stadt Heidelberg ihre Info-Hotline zur Corona-Pandemie. Unter der Telefonnummer 06221/321 8212 gibt es seit Freitag (16. Oktober) wieder rund um die Uhr Ansagen zur aktuellen Corona-Lage in Heidelberg. Die Stadt hatte das Service-Angebot im Juni vorerst eingestellt, da immer weniger Bürger die Nummer anwählten. Im März und April hatten hingegen täglich mehrere Hundert Menschen das Angebot genutzt – in der Spitze waren es fast 700 Anrufer an einem Tag. Insgesamt haben seit Beginn der Pandemie über 11.000 Personen die Nummer gewählt.

Corona in Heidelberg: Aktuellen Fallzahlen – Inzidenz fast bei 40

In Heidelberg steigt am Freitag die Zahl der Infizierten um 14 auf 640 an. Von den Infizierten sind bereits wieder 558 genesen. Es gibt noch 75 aktive Fälle in Heidelberg. Im Zusammenhang mit dem Coronavirus sind sieben Menschen gestorben. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 39,4. jol

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