Giftige Luft

Was bedeutet der Begriff "Smog" überhaupt? 

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Mit Atemmasken versuchen sich Touristen in Peking (China) vor dem Smog zu schützen.

Eine graue Wolke liegt derzeit über Chinas Hauptstadt. Zum ersten Mal herrscht in Peking die höchste Smog-Alarmstufe "Rot". 

Bei Smog erreichen Luftschadstoffe über besiedelten Gebieten stark erhöhte Konzentrationen. Das Kunstwort entstand aus der Verbindung der englischen Begriffe Smoke (Rauch) und Fog (Nebel). 

Zwei Arten von Smog

Sommersmog (Los-Angeles-Smog) entsteht durch chemische Reaktionen bestimmter Schadstoffe unter Einwirkung von Licht und Wärme und enthält viel Ozon

Wintersmog (London-Smog) hingegen geht oft auf eine bestimmte Wetterlage zurück: Eine wärmere Luftschicht schiebt sich über kalte Bodenluft. Es bildet sich eine Grenzschicht, die den Abzug der Mischung aus Ruß, Schwefeldioxid, Staub und Nebel verhindert.

  • Den schlimmsten Wintersmog-Vorfall in Europa gab es Ende 1952: Beim „Great Smog“ in London starben innerhalb weniger Tage bis zu 12.000 Menschen. 
  • In Westdeutschland wurde der letzte Smog-Alarm 1987 ausgerufen, in Ostdeutschland 1993. Der Niedergang der DDR-Industrie und neue Schadstofffilter für Kraftwerke und Motorfahrzeuge sorgten für eine bessere Luftqualität. 
  • Seit Jahren raubt Smog in Chinas Metropolen den Menschen oft den Atem. In Peking ist die Konzentration von Schadstoffen fast jeden Tag gefährlich hoch.

dpa

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