Diese Darts-Spieler sollte man kennen

Das sind die besten Spieler der Darts-WM aller Zeiten

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Dezember ist Dartzeit! Auch wenn sich für die meisten in dieser Jahreszeit alles um das Weihnachtsfest dreht, gibt es für viele Sport-Enthusiasten einen weiteren Höhepunkt: die offizielle PDC Dart-Weltmeisterschaft.

Peter Wright sorgt für einen Überraschungscoup

Wenn zum Jahreswechsel die besten Dartspieler der Welt gegeneinander antreten, verwandelt sich der historische Alexandra Palace in das stimmungsgeladene Ally Pally. Die WM ist das Highlight der Dartsaison schlechthin. Die Darts-WM 2020 in London endete mit dem Sieg des Außenseiters Peter Wright, der van Gerwen erstmals mit 7:3 schlägt. Darauffolgend stellen wir die Rekordsieger der letzten Darts-Weltmeisterschaften vor.

Phil Taylor 

Phil „The Rocket“ Taylor ist eine lebende Legende. Er ist zweifelsfrei der beste Dartspieler aller Zeiten und kann dies auch mit einer Reihe an Rekorden belegen. Betway zeigt in einer Grafik seine Dominanz in Bezug auf WM-Titel im Vergleich zu seinen Kollegen. Laut dieser führt Taylor hier dank insgesamt 16 WM-Titeln mit großem Abstand vor dem Zweitplatzierten Michael van Gerwen. Seine sieben Weltmeisterschaften in Serie von 1995 bis 2002 sind ebenso unerreicht, wie die 216 Erfolge bei Profiturnieren und die 84 Erfolge bei Major-Events. „The Rocket“ bleibt also auch nach seinem Rücktritt in den nächsten Jahren noch die Nummer 1.

Michael van Gerwen 

Der Niederländer Michael van Gerwen, gerne auch als „Mighty Mike“ bezeichnet, ist der legitime Nachfolger von Phil Taylor, ähnlich sieht das die FAZ. Als aktueller Weltmeister ist er natürlich auch dieses Mal wieder der große Favorit auf den Titel im Ally Pally. Bisher konnte sich van Gerwen dreimal den WM-Titel sichern. Man darf gespannt sein, ob er seine Regentschaft ausbauen kann. 

Gary Anderson 

„The Flying Scotsman“ wie Gary Anderson auch genannt wird, war einer der wenigen, der Phil Taylor in ein paar Matches Paroli bieten konnte. In den Jahren 2015 und 2016 krönte er sich jeweils zum Champion. Für einen dritten Triumph in Folge reichte es bei Anderson im Jahr 2017 jedoch nicht. Dem konnte van Gerwen nämlich einen gewaltigen Strich durch die Rechnung machen. Vielleicht kann der Schotte allerdings schon 2020 mit einem weiteren Titel zu „Mighty Mike“ aufschließen. 

John Part

Ebenfalls zweimal Weltmeister wurde der Kanadier John Part. 2003 krönte er sich zum ersten nicht aus Europa stammenden Weltmeister der PDC, als er sich in einem packenden Finale mit dem Ergebnis 7:6 gegen Phil Taylor durchsetzte. Im Jahr 2008 triumphierte er erneut. Seit ein paar Jahren ist es allerdings etwas ruhiger um Part geworden. Für eine WM konnte er sich seit 2015 nicht mehr qualifizieren. 

Adrian Lewis

Noch ein Schotte, der es zweimal bis nach ganz oben schaffte: Adrian Lewis. Zu Beginn dieser Dekade überzeugte Lewis mit starken Leistungen und krönte sich 2011 und 2012 zum Weltmeister. 2016 erreichte er ein weiteres Mal das Finale, musste sich hier allerdings seinem Landsmann Gary Anderson geschlagen geben. Das war damals die Neuauflage des WM-Finales von 2011. Für das aktuelle Turnier hat sich Lewis leider nicht qualifizieren können.

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