Darf die Kasse zahlen?

Debatte um künstliche Befruchtung für Unverheiratete

Berlin - Die Krankenkasse Verkehrsbau Union will vom Bundessozialgericht klären lassen, ob sie sich tatsächlich nicht an den Kosten einer künstlichen Befruchtung für unverheiratete Paare beteiligen darf.

Sie habe Revision gegen ein entsprechendes Urteil des Landesozialgerichtes Berlin-Brandenburg eingelegt, teilte die Bkk-VBU am Freitag mit. Nun müsse das Bundessozialgericht die Frage klären, ob ein Trauschein Voraussetzung zur Kostenbeteiligung an einer künstlichen Befruchtung sei.

Die Krankenkasse hatte im Mai 2012 ihre Kostenzuschüsse für eine Kinderwunschbehandlung erhöht und wollte sie auch unverheirateten Versicherten gewähren. Dem widersprach das Bundesversicherungsamt als Aufsichtsbehörde der Kasse. Dagegen hatte die Bkk-VBU geklagt und vor dem Landessozialgericht verloren. Die Begründung des Gerichts, die Leistungsausweitung sei gesetzlich auf Eheleute beschränkt, sei nicht nachvollziehbar, erklärte Kassen-Vorstandsmitglied Andrea Galle. Deshalb werde jetzt die nächste Instanz angerufen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Meistgelesen

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

66-Jähriger stirbt bei Unfall auf L453

Ganz normal: William und Kate fahren mit dem ICE von Berlin nach Hamburg

Ganz normal: William und Kate fahren mit dem ICE von Berlin nach Hamburg

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Live Ticker: So war der royale Besuch in Heidelberg! 

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Neun Gründe, warum Deutschland nicht härter gegen Erdogan durchgreift

Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce

Neue Details zum Amokläufer in München: Er war zuvor bei Tugce

Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis

Zwei Touristen sterben bei Erdbeben in der Ägäis

Kommentare