6200 neue Fälle

Grippewelle legt Deutschland flach

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Die typischen Utensilien bei einer Grippe: Nasenspray und Taschentücher.

Berlin - Die Grippe breitet sich in Deutschland weiter aus: Allein in der vergangenen Woche bis zum 13. Februar wurden dem Robert Koch-Institut mehr als 6200 neue Fälle bundesweit gemeldet.

Seit Beginn der diesjährigen Influenza-Saison sind das insgesamt über 18 000 Fälle bundesweit. „Stark erhöhte Influenza-Aktivität“, meldet die Arbeitsgemeinschaft Influenza des Robert Koch-Instituts in Berlin für alle Teile Deutschlands. Weiterhin ist die Südhälfte aber noch stärker betroffen als der Norden von Deutschland.

Höhepunkt in den kommenden drei Wochen.

Infektionsforscher rechnen in dieser Saison bundesweit mit einer stärkeren Grippewelle als in den vergangenen Jahren. In den USA habe ein dort kursierendes Virus offensichtlich stärkere Symptome verursacht als bei früheren Epidemien, sagte Klaus Schughart vom Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung (HZI) in Braunschweig am Donnerstag. „In Deutschland steht der Gipfel noch bevor. Wir müssen aber mit einem ähnlichen Verlauf rechnen“, sagte er. Obwohl der aktuelle Impfstoff nicht so effektiv ist wie erhofft, empfehlen die HZI-Forscher, sich impfen zu lassen. Den Höhepunkt der Influenza-Welle erwarten sie in den kommenden drei Wochen.

dpa

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