Gesundheit, Sozialleben, Integration

Was Sport mit uns Menschen macht

Mehrere Läufer treiben Sport auf einer roten Kunststoff-Laufbahn
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Vor allem für die Gesundheit bieten sich Ausdauersportarten, wie etwa laufen an.

Anders als der Volksmund es ausdrückt, ist Sport nicht Mord, sondern das Gegenteil. Er kann uns Menschen etwas Gutes tun. Dabei spielt nicht nur der gesundheitliche Faktor eine Rolle, sondern auch soziale Aspekte.

Der gesundheitliche Punkt dürfte mittlerweile bis zu jedem durchgedrungen sein. Dass Sport andere tolle Wirkungen haben kann, ist nicht jedem bekannt. Regelmäßige Bewegung, kann das Selbstvertrauen enorm steigern. Engagiert man sich zusätzlich in einem Verein, hat das zudem soziale Aspekte. Selbst gegen Rassismus und Diskriminierung kann man damit vorgehen, wie man bereits in der jüngsten Vergangenheit feststellen konnte. 

Sport und die körperliche Gesundheit

Bewegung ist essenziell wichtig für die Gesundheit. Neben einer ausgewogenen Ernährung und dem Trinken von ausreichend Flüssigkeit jeden Tag vielleicht sogar der wichtigste Gesichtspunkt. Vielen Menschen wird langsam aber sicher klar, dass man für das Wohlbefinden selbst etwas tun muss. 

Im Laufe der vergangenen Jahrzehnte hat sich in Deutschland ein regelrechtes Gesundheitsbewusstsein entwickelt. Dank diesem möchten sich die Bürger immer besser und ausgewogener ernähren und den Körper durch Sport fit halten. Viele gehen dazu beispielsweise ins Fitnessstudio. Laut der aktuellen Verbrauchs- und Medienanalyse treiben fast 27 Millionen Menschen im Land regelmäßig Sport. 

Nicht nur baut man dadurch Muskeln auf, sondern man stärkt damit auch das Immunsystem, hält das Herz-Kreislauf-System fit und beugt einer Vielzahl von Krankheiten vor. Zudem verbraucht man Kalorien und hält das Gewicht unten, was gut für die Knochen und Gelenke ist. Es gibt in der Tat eine Vielzahl an gesundheitlichen Vorteilen, die von dieser körperlichen Ertüchtigung ausgehen.

Mit Sport Geld verdienen

Will man mit Sport sein Geld verdienen, hat man wirklich die Qual der Wahl. Das Erste, was einem wohl dabei einfällt, ist der Weg zum Profisportler. Durch jahrelanges hartes Training und ein wenig Glück kann man es schaffen, seinen Lebensunterhalt zu verdienen. 

Allerdings herrscht noch immer die Traumvorstellung, dass man als Profi gut davon leben kann. Dafür sind wohl die Fußballstars oder andere internationale Athleten verantwortlich. Meistens sieht es jedoch so aus, dass man selbst als Sportprofi noch immer nebenbei arbeiten gehen muss und sogar unter dem Mindestlohn verdient. 

Andere Wege mit Sport Geld zu machen, sind unter anderem im Journalismus, als Trainer, als Lehrer oder beim Wetten. Wenn man Glück hat, sich auskennt und an die richtigen Wettanbieter gerät, kann sogar richtig was zusammenkommen, vor allem wenn man bedenkt, dass man bei manchen Anbietern noch einen Sportwettenbonus dazu bekommt. Hier sollte man unbedingt die Buchmacher im Vorfeld miteinander vergleichen, um wirklich das bestmögliche Portal für sich zu finden. 

Sport und die Psyche

Durch regelmäßige Bewegung wird nicht nur der Körper fit gehalten, auch die geistige Fitness kann davon profitieren. Sport regt wie bereits erwähnt die Durchblutung an. Das hat gleichzeitig den Effekt, dass unser Hirn ebenfalls besser mit Blut versorgt wird. Das sorgt natürlich für mehr Leistungsfähigkeit, da deutlich mehr Sauerstoff und andere Nährstoffe im Kopf ankommen. 

Vor allem aber Menschen, die in ihrem Beruf sehr viel Stress ausgesetzt sind, können von regelmäßiger Bewegung profitieren. Durch Ausdauertraining wird der angestaute Stress über die Bewegung abgebaut. Dieser Prozess wird auch motorische Entladung genannt und rührt noch aus der Steinzeit her. Damals stand man unter Stress, als man vor einem Feind oder wilden Tier flüchten musste. Der Stress hat dann zur Bewegung, also zum laufen beflügelt. 

Heutzutage existieren andere Stressarten, die sich nicht in Bewegung äußern und stattdessen hinuntergeschluckt werden. Ein gutes Beispiel sind Probleme im Job. Ausdauertraining ist hier das ideale Ventil. Durch Laufen oder Fahrradfahren wird Stress abgebaut, Endorphine freigesetzt, wodurch die Laune unmittelbar besser wird. 

Sport gegen Rassismus

Das Thema Rassismus ist unter anderem sehr präsent im deutschen Fußball. Gleichzeitig wird aber auch eine Menge dagegen getan. Vor allem jüngste Ereignisse in den USA haben in Deutschland wieder für eine umfassende Debatte über Rassismus gesorgt, beispielsweise in Form der Social Media Aktion „#blackouttuesday#“.

Vor allem im Mannschaftssport, der von Millionen von Menschen verfolgt wird, ist Rassismus noch immer an der Tagesordnung. Um ein Zeichen zu setzen, protestieren beispielsweise Footballspieler in den USA, indem sie bei der Nationalhymne auf die Knie gehen. 

Auch die Deutschen Fußballer haben sich von diesem Vorbild eine Scheibe abgeschnitten und gehen gegen Rassismus auf die Knie. Was die gesamte Sportwelt angeht, werden die jüngsten Ereignisse wohl einen ziemlichen Eindruck hinterlassen haben, der hoffentlich dazu führt, dass Rassismus im Sport keinen Platz mehr findet. Bis dahin ist jedoch noch sehr viel zu tun. 

Integration durch Vereinssport

Integration ist ebenfalls eine gute Möglichkeit, um aktiv gegen Rassismus vorzugehen und Vorurteile gegenüber anderen Menschen auszumerzen. Das Spielen im Team kann als eine Art Lingua Franca gesehen werden, die scheinbar unterschiedliche Kulturen auf einen Nenner bringen kann. Ähnlich, wie es sich mit der Musik verhält. 

Als aktiver Teil eines Vereins können sich Menschen ein soziales Umfeld aufbauen und einfach Kontakte knüpfen. Der Vorteil dabei ist, dass die Kommunikation beim Sport wirklich über die Grenzen der Sprache hinaus geht. Hier wird viel mehr über den Körper, Gesten und Mimik gesprochen, als im Alltag. Grenzen werden überwunden und Mauern niedergerissen. Viele Vereine machen es bereits vor. Das brauchen wir heutzutage mehr denn je. 

Um den sportlichen Erfolg zum Beispiel beim Abnehmen zu steigern, ist ein vermeintliches Abfallprodukt aus der Küche ein wahrer Alleskönner.

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