Fast Food und „to go“

Die zunehmende Lust an Snacks

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Pommes, Pizza-Imbiss, Burger – Fast Food verbreitet sich immer mehr.

Anstatt drei festen Mahlzeiten gibt es immer häufiger einen kleinen Imbiss zwischendurch – und das mehrmals am Tag. Snacks sind erfolgreich – doch es gibt auch gegenläufige Trends.


Unser Essverhalten hat sich drastisch verändert. Traditionelle Mahlzeiten zu festen Uhrzeiten gibt es nicht mehr. Gegessen wird immer spontaner. Unser alltäglicher Rhythmus bestimmt dabei auch unser Essverhalten. Unsere Nahrungszufuhr muss flexibel, schnell und mobil sein. Diesen Anspruch erfüllen Snacks und dadurch werden sie immer beliebter. Bedeutet das nun auch, dass traditionelle Speisefolgen mit Vorspeise, Hauptspeise und Dessert aussterben? Wohl nicht. Es wird künftig ein sowohl als auch geben. Tagsüber, wenn wir wenig Zeit haben, behalten Snacks die Oberhand. Abends, nach einem stressigen Tag, bevorzugen wir den Genuss. Wir entspannen entweder bei einem selbstgekochten Menü oder im Lieblings-Restaurant.



Snacks versus Fast Food



Snacks sind praktisch und passen perfekt in unseren dynamischen und flexiblen Alltag. Morgens nehmen wir eine Brezel beim Bäcker mit. Mittags essen wir ein Hot Dog, einen Hamburger, ein Sandwich, Wrap oder eine Salatschüssel. Niemand hat die Zeit oder nimmt sie sich, eine Stunde Mittagspause zu machen. Gegessen wird nebenbei: beim Laufen, Autofahren oder im Büro. Das Angebot ist groß. Snacks und Fast Food gibt es in Bäckereien, Discountern, Foodtrucks und klassischen Imbisswagen. Das Snack-Geschäft ist auch für Anbieter äußerst attraktiv. Die Ausstattung und der Wareneinsatz halten sich in Grenzen. Hot Dog Grills, Wurstbräter, Frittenwannen genügen. Hochwertige Gastro-Kleingeräte gibt es schon günstig im Onlineshop von Gastprodo.com. Für Konsumenten ist es wichtig, dass Snacks schmecken und gesund sind. Auch die Nachhaltigkeit spielt eine immer größere Rolle. 



Beliebte Snacks: Pizza, Burger und Co.



Wo immer wir unterwegs sind, greifen wir zwischendurch zu einem Snack. Das Angebot ist vielseitig: italienisch, asiatisch, türkisch oder deutsch. Zu den beliebtesten schnellen Snacks zählt bei Männern und Frauen die Pizza. Oft unterschätzt, aber dennoch gefragt, ist nach wie vor das klassische belegte Brötchen. Auf den vorderen Plätzen sind zudem die klassische Brat- und Currywurst zu finden. Vor allem bei den Herren der Schöpfung geht ohne Fleisch gar nichts. Absoluter Liebling ist der Burger oder die klassische Berliner Bulette. Das Fleischpflanzerl, wie es in Süddeutschland heißt, ist 
beim schnellen Genuss nicht wegzudenken. In jedem Imbiss werden Fleischpflanzerl mit Kartoffelsalat angeboten. Nur deftig und knusprig muss es sein. Döner-Buden finden sich vor allem in Großstädten an jeder Ecke. Dennoch bildet der Snack eher Schlusslicht. Selbst die asiatische Nudelbox, die in den USA zu den Lieblings-Snacks gehört, findet in Deutschland keine große Anhängerschar.



Slow Food: Gegentrend zu Snacks und Fast Food



Die zunehmende Lust an Snacks fällt nicht bei allen Konsumenten auf fruchtbaren Boden. Die Fast-Food-Welle, die über die Welt schwappte, hat zu einem Gegentrend geführt: Slow Food. Dabei bedeutet Slow Food nicht einfach nur, langsam zu essen. Hinter der Slow Food Bewegung steckt mehr: eine bewusste, gesunde und nachhaltige Ernährung. Die Grundidee stammt aus Italien und wollte ursprünglich regionale Spezialitäten fördern. Der regionale Aspekt der Ernährung hat mittlerweile in fast allen Supermärkten Einzug gehalten. Slow Food bedeutet, das Essen bewusst zu genießen und den Geschmack wahrzunehmen. Dadurch tritt in der Regel früher ein Sättigungsgefühl ein und die überkalorische Ernährung wird verhindert. Slow Food fördert bewusst die Nachhaltigkeit. Idealerweise bauen wir unser Gemüse im eigenen Garten an. Soweit möglich wird auf Convenience Food verzichtet und Wert auf Qualität gelegt.

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