23.000 Spezies bedroht

3. März: Tag des Artenschutzes

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Laut Roter Liste steht der Iberische Luchs nicht mehr unmittelbar vor dem Aussterben und ist - nur noch - stark bedroht.

Die Vielfalt von geschätzt 10 bis 20 Millionen Arten auf der Erde geht dramatisch zurück. Der Tag des Artenschutzes am 3. März erinnert an den Einsatz von Tierschützern weltweit, die sich für den Erhalt bedrohter Spezies engagieren.

Jährlich sterben laut Bundesamt für Naturschutz etwa 1.000 Mal mehr Spezies aus als es unter natürlichen Umständen der Fall wäre. In Deutschland ist ein Drittel der einheimischen Tier- und ein Viertel der Pflanzenarten gefährdet.

Die Umweltstiftung WWF schlug Ende 2015 Alarm, weltweit seien mehr als 23.000 Tier- und Pflanzenarten bedroht.

Feldhamster: Vom Zoo in die Wildnis 

Auch der Heidelberger Zoo setzt sich tatkräftig für den Erhalt einer auch im Rhein-Neckar-Kreis beheimateten Spezies ein: Seit 2004 gibt es dort ein Zuchtprogramm für den vom Aussterben bedrohten Feldhamster. Nach der Aufzucht wird er regelmäßig in Mannheim ausgewildert, zuletzt wurde er von der Schutzgemeinschaft deutsches Wild zum ‚Wildtier des Jahres 2016‘ gekürt.

Der Tag erinnert an die Erstunterzeichnung des Washingtoner Artenschutzübereinkommens Cites am 3. März 1973. Es verbietet oder begrenzt den Handel von 5000 bedrohten Tier- und 29 000 Pflanzenarten.

Quelle: Mannheim24

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