Panik berechtigt?

Hauswinkelspinne - So gefährlich ist sie wirklich!

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So gefährlich ist die Hauswinkelspinne wirklich

Sie ist groß, haarig und löst bei vielen blanke Panik aus: die sogenannte Hauswinkelspinne. Doch wie gefährlich ist sie wirklich? Die Tierrettung Rhein-Neckar spricht Klartext:

Du gehst schnell noch in den Keller, um eine Flasche Wasser zu holen und in dem Moment, in dem Du das Licht anschaltest, huscht etwas Schwarzes über den Boden. Spätestens wenn man erkennt, dass das Unbekannte acht Beine hat, ist es für viele Menschen vorbei. Man bekommt nasse Hände, wird nervös und der Adrenalinspiegel steigt.

Ständig erreichen Spinnenfotos die Tierrettung Rhein-Neckar. Die Absender sind besorgt, ob es sich dabei um die sogenannte Hauswinkelspinne handelt, die durch ihren Biss für Menschen gefährlich sein soll. 

Doch stimmt das? Ist die Hauswinkelspinne gefährlich?

In allen Fällen, die die Tierrettung erreicht haben, konnte sie Entwarnung geben. „Es ist nur eine gewöhnliche Hauswinkelspinne. Und nein, sie beißt auch nicht willkürlich. Lasst sie bitte leben, denn sie ist nützlich“, berichten sie jedem panischen Anrufer.

Fakt ist: Die Hauswinkelspinne lebt schon seit fast einem Jahrhundert in Deutschland und bevorzugt die Dunkelheit, Ruhe und Trockenheit. Dies findet sie meistens in Deinen Kellern oder manchmal auch in Deinen Schuhen. 

Der Achtbeiner frisst Fliegen, kleine Insekten, Mücken und Asseln, was wiederum sehr nützlich für Dich sein kann. Deswegen greift die Spinne im Regelfall auch keine Menschen an. „Wird ein Mensch von einer Winkelspinne gebissen, so liegt dies vermutlich daran, dass sie ihrem vermeintlichen Angreifer auf diesem Wege mitteilen möchte, noch nicht sterben zu wollen“, so die Tierrettung am Montag (11. September) in einem Facebook-Post.

Laut dem Naturschutzbund (NABU) ist das Biss zwar spürbar, das Gift habe aber keine bleibende Wirkung. 

Wie groß ist die Riesenspinne?

Eine Hauswinkelspinne kann eine Körperlänge von bis zu 11 Zentimeter erreichen, jedoch erklärt die Tierrettung, dass sie im Normalfall eine Länge von gerade mal 1,5 bis 2 Zentimeter hat.

Und die Haare: Die sind für das Tier das wichtigste Sinnesorgan. Dadurch können sie ihre Beute aufspüren und Fluchtinstinkte aktivieren.

Fazit der Tierschützer

Die Nachrichten über den haarigen Achtbeiner werden für die Tierrettung wohl noch eine Weile beschäftigen, doch sie versucht nun deutlich klar zu machen, dass die Spinne keinesfalls böse ist. 

Die Angst vor Spinnen kann euch keiner nehmen. Aber ihr könnt euch den vermeintlichen ‚Feind' mal etwas näher betrachten, ohne ihn gleich töten zu müssen. Achso, klar können die springen. Wäre ja auch blöd, 8 Beine zu haben und nicht springen zu können.“, so die Tierschützer im Post. 

Übrigens: „Die Fenster könnt ihr weiterhin ruhig geschlossen lassen, denn rein kommt sie so oder so. Ob ihr wollt oder nicht“, so die Tierrettung Rhein-Neckar weiter.

Wer sie aber nicht im Haus haben will, kann sie tiergerecht in einem Glas nach draußen tragen.

jol

Quelle: Mannheim24

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