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Prognose für Februar: Weiter Winter Wetter oder doch milder Monat?

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Von: Tobias Becker

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Nachdem der Januar-Start warm wie nie war, ist der Winter nun doch zurück. Baden-Württemberg erlebt ein Schnee- und Kälte-Comeback, aber wie lange? Wetter-Experten geben eine Prognose für Februar ab.

Wie lange dauert der Winter 2022/23 in Heilbronn, Stuttgart und Baden-Württemberg? Was das Wetter angeht, ist es aktuell die Frage aller Fragen – vor allem, weil der Frühling immer näher rückt. Der halbe Januar sowie der Februar bleiben dem Winter noch, um mit Schnee und Kälte aufzutrumpfen. Aufgrund der milden Temperaturen zu Beginn des Jahres war die Hoffnung schon fast weg. Doch der Winter belehrte eines besseren und kehrte zurück. Doch reicht es auch für einen winterlichen Februar?

Wetter in Baden-Württemberg: Winter bislang deutlich zu mild

Zu Beginn des Jahres war das Wetter fast zehn Grad wärmer als das langjährige Klimamittel. Und dennoch gibt es Anlass zur Hoffnung, denn die Vergangenheit zeigt, dass der Januar nicht nur auf dem Papier ein echter Wintermonat ist. Doch in 2023 sieht es zunächst düster aus.

Wetter-Experten, wie Dominik Jung von „wetter.net“, sehen heftige Regenmassen auf Baden-Württemberg zukommen. Bis zu 170 Liter pro Quadratmeter sollen Mitte des Monats herab prasseln – Hochwasser-Gefahr statt Hochwinter-Wetter! Die Prognose des amerikanischen Wettermodells für den Januar: Er soll rund vier Grad zu warm sein am Ende des Monats. Schlittenfahren ist nur über grüne Wiesen möglich, wenn er nicht im Matsch stecken bleibt.

Allerdings gab es dann doch den „überraschenden“ Wintereinbruch. Mitte des Monats zieht plötztlich eine Schneefront von Osteuropa nach Deutschland und sorgt mit kalten Temperaturen und hier und da Schnee in Baden-Württemberg für ein paar Bibber-Zitter-Tage. Endlich Winter oder doch nur ein kurzes Wonderland?

Wetter im Februar: Kommt der Winter noch nach Deutschland?

Doch wie wird das Wetter im Februar? Bleibt es, wie zunächst prognostiziert, mild und regnerisch oder erlebt Baden-Württemberg doch einen längeren Wintereinbruch – flächendeckend und nicht nur auf dem Feldberg, wo laut Meteorologe Jörg Kachelmann Schnee fallen soll. Die langfristigen Prognosen zeigen die Tendenz, die es laut „wetter.de“-Experten „gut mit unseren Gasspeichern und Geldbörsen“ meint.

Zwar will der Winter demnach nicht nachgeben und versucht sich durchzusetzen, allerdings will es noch nicht so recht klappen. Ende Januar könnte ein erstes Zeichen in Richtung Wintereinbruch gesetzt werden. Dann soll es vor allem im Norden Deutschlands winterlicher werden. Bedeutet: Schnee und Kälte sind auch in tieferen Lagen möglich.

Doch die Hoffnung sollte nicht zu groß werden, denn der amerikanische Wetterdienst „NOAA“ hat für Februar – wie auch vorher schon für den Januar – eine eher milde Prognose abgegeben. Bis zu zwei Grad zu warm soll es im Vergleich zum langjährigen Klimamittel in Baden-Württemberg werden. Heißt übrigens nicht, dass keine kalten Phasen möglich sind. Alles in allem wird das Wetter im Februar allerdings ein paar Grad zu warm werden.

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