Auf landwirtschaftlichem Anwesen

Todesdrama in Reutlingen: Landwirtin tot auf Förderbrand gefunden – durchbohrt von Metall

Ein Mähdrescher fährt über ein Feld.
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Eine Landwirtin wird bei einem Arbeitsunfall getötet. (Symbolfoto)

Reutlingen – Eine Frau transportiert Stroh zu einem Förderband. Später wird sie tot aufgefunden – durchbohrt von Metall. Die Ermittler haben einen schrecklichen Verdacht.

  • In Reutlingen ereignet sich eine Tragödie.
  • Eine Landwirtin wird bei ihrer täglichen Arbeit tödlich verletzt.
  • Die Polizei nimmt die Ermittlungen auf.

Im baden-württembergischen Reutlingen wird am Freitag (31. Juli) die Polizei alarmiert. Auf dem Gelände eines landwirtschaftlichen Anwesens im Hauweg im Ortsteil Oferdingen ist gegen 16:15 Uhr die Leiche einer 47-Jährigen gefunden worden. Rettungskräfte können ihr zu diesem Zeitpunkt nicht mehr helfen. Die Tatwaffe: ein Metallstück, dass sich in den Kopf der Frau gebohrt hat! Doch den Ermittlern wird schnell klar, dass es sich nicht um ein Verbrechen handelt – sondern um einen tragischen Arbeitsunfall. Darüber berichtet HEIDELBERG24.de.

Reutlingen: Frau von Metallstück durchborht

Erste Ermittlungen der Kriminalpolizei unter Hinzuziehung von Spezialisten der Kriminaltechnik haben ergeben, was sich auf dem landwirtschaftlichen Anwesen in Reutlingen abgespielt hat. Demnach hat die 47-Jährige einen Ladewagen voller Stroh rückwärts in die Scheune an ein Förderband gefahren. Über das Band ist das Stroh mittels eines Gebläses in ein Lager geblasen worden.

Doch an diesem Tag löst sich ein Metallstück von dem Wagen und landet in dem Gebläse. Sekunden später wird das Metallstück wieder herauskatapultiert. Mit einer hohen Geschwindigkeit durchbricht es die Blechwand des Gebläses und landet anschließend im Kopf der 47-Jährigen! Dadurch ist sie sofort getötet worden.

Auch im Oktober 2019 ereignete sich ein unglaublicher Arbeitsunfall – allerdings in Heidelberg. Damals zersägte ein 43-jähriger* Gärtner einen Baum. Im Anschluss warf er einen 25 Zentimeter dicken Baumstamm über einen Vorsprung in die Tiefe. Dabei traf er einen Passanten, der gerade vorbeilief, und verletzte ihn schwer. HEIDELBERG24.de ist Teil des Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks. (pol/dh)

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