Covid-19 in Baden-Württemberg

Corona Baden-Württemberg: „Abflachung zeichnet sich ab“ - LGA macht Hoffnung

Das Coronavirus breitet sich in Baden-Württemberg weiter aus. Die aktuellen Zahlen und Entwicklungen gibt es in unserem Corona-Ticker auf einen Blick.

  • In Baden-Württemberg gibt es bislang insgesamt 465.983 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz: 145,4), wovon schätzungsweise 410.178 Personen bereits genesen und 9.526 Personen in Verbindung mit Sars-CoV-2 verstorben sind. (Stand: 8. Mai 2021)
  • Im Stadtkreis Heilbronn sind zurzeit 8.075 Infektionen mit Sars-CoV-2 bestätigt (7-Tage-Inzidenz 183,3), im Landkreis Heilbronn sind es aktuell 15.165 (7-Tage-Inzidenz 162,6). Der Hohenlohekreis verzeichnet 5.204 Coronavirus-Infektionen (7-Tage-Inzidenz 170,4). (Stand: 8. Mai 2021)
  • Keiner der Stadt- und Landkreise liegt derzeit unter dem Grenzwert von 50 gemeldeten Fällen pro 100.000 Einwohner in den letzten 7 Tagen – die niedrigste Inzidenz weist momentan der Main-Tauber-Kreis mit 52,9 auf (Stand 8. Mai 2021).

Seit Ausbruch des Coronavirus berichtet echo24.de* täglich und zuverlässig über alle aktuellen Zahlen für Baden-Württemberg. Alle Daten beruhen auf den Angaben des Landesgesundheitsamts Baden-Württemberg (LGA). Die Entwicklungen rund um Covid-19 gibt es ab dem 3. Mai in diesem Artikel. Alle vorherigen Entwicklungen bis zum 2. Mai zum Nachlesen finden Sie in dem vorherigen Coronavirus-Ticker für Baden-Württemberg* im Überblick.

Coronavirus Baden-Württemberg: LGA macht Hoffnung – „Abflachung zeichnet sich ab“

Update, 8. Mai: Das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg kann derzeit mit Blick auf das Coronavirus vorsichtig positive Nachrichten vermelden. „Aktuell kommt es zu einem leichten Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz. Hiermit zeichnet sich aktuell eine Abflachung des Geschehens ab“, heißt es im Tagesbericht am 8. Mai. Erneut war am Samstag die 7-Tages-Inzidenz gesunken. Mittlerweile liegt sie bei 145,4 (Vortag: 148,8). Am Wochenende werden allerdings meist weniger Tests durchgeführt und übermittelt.

Schon seit Mitte April fällt die Kurve der Corona-Infektionen in Baden-Württemberg tatsächlich nach und nach leicht ab. Experten machten deshalb zuletzt sogar Hoffnungen auf ein Ende der dritten Welle* und damit einhergehend eventuellen Lockerungen für den Sommer. Zusätzlich schreitet die Impfkampagne immer weiter voran. Laut dem Impfdashboard der Bundesregierung sind in Baden-Württemberg mittlerweile 31,5 Prozent der Menschen mindestens einmal gegen Corona geimpft.

Coronavirus Baden-Württemberg: Engpass droht Impftempo zu verlangsamen

Update, 7. Mai: In Baden-Württemberg ist die 7-Tage-Inzidenz erneut gesunken. Gestern meldete das Landesgesundheitsamt aus Stuttgart einen Wert von 155,3. Heute beträgt der Wert 148,8 und liegt damit unter die Marke von 150. Ein Grund für die positive Wende ist die Impfkampagne in Deutschland, die immer weiter voranschreitet. In der kommenden Woche wird es voraussichtlich einen kleinen Dämpfer geben, was das Impftempo angeht. Grund ist ein Impfstoff-Engpass in Baden-Württemberg*.

Und noch eine Neuerung gibt es, was das Thema Impfen angeht. Der Bundestag billigte heute die Verordnung, die Lockerungen für Geimpfte und Genesene* regelt. Sobald die Verordnung im Bundesgesetzblatt veröffentlicht wird, können die Erleichterungen für geimpfte und genesene Menschen in Kraft treten. Schon am Wochenende könnte es so weit sein. Für einen Teil der Bevölkerung werden die Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen sowie der Testpflicht weitestgehend wegfallen.

Coronavirus Baden-Württemberg: 7-Tage-Inzidenz und R-Wert macht Hoffnung

Update vom 6. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg ist auch am heutigen Donnerstag erneut gesunken: von 159,2 auf 155,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Auch der hoffnungsvolle R-Wert ist weiterhin am Sinken: gestern lag der 4-Tages-R-Wert nach Schätzungen des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg noch bei 0,77 – heute liegt er bereits bei 0,71. Liegt die Reproduktionszahl (R) unter eins, flacht das Infektionsgeschehen ab. Denn das bedeutet, dass jeder Corona-Infizierter im Schnitt weniger als eine Person ansteckt.

Auch auf den Intensivstationen zeigt sich eine minimale Verbesserung: Stand heute sind „nur noch“ 87 Prozent der Intensivbetten belegt, gestern waren es noch 88,7 Prozent. Aktuell sind 321 Intensivbetten in Baden-Württemberg frei. Sinkt die Zahl der belegten Intensivbetten weiter, könnte das bedeuten, dass die dritte Corona-Welle tatsächlich abflacht und schon bald besiegt ist.

Zudem gibt es heute eine weitere positive Nachricht: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn hat in Berlin verkündet, dass sich Bund und Länder am heutigen Donnerstag darauf geeinigt haben, dass die Impfpriorisierung für das Vakzin von AstraZeneca mit sofortiger Wirkung bundesweit aufgehoben wird.

Coronavirus Baden-Württemberg: Zahlen sinken weiter – R-Wert macht Hoffnung

Update vom 5. Mai: Auch wenn nicht sprunghaft, sinkt die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg weiterhin: von 161,3 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohnern am Dienstag auf 159,2 am Mittwoch. Noch wichtiger als die Infektionszahlen ist momentan allerdings der R-Wert, welcher laut einer Schätzung des Landesgesundheitsamtes in Baden-Württemberg mit Blick auf die letzten vier Tage aktuell bei 0,77 liegt.

Die Reproduktionszahl (R) beschreibt, wie viele Menschen eine infizierte Person im Mittel ansteckt – liegt der Wert unter eins, bedeutet das, dass das Infektionsgeschehen abnimmt. Sogar Experten machen jetzt Hoffnung, dass das Coronavirus in Deutschland tatsächlich auf dem Rückzug sein könnte. Die dritte Corona-Welle scheint zu brechen*.

Derzeit liegen sieben der insgesamt 44 Land- und Stadtkreise in Baden-Württemberg unter einer Inzidenz von 100 – der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt zudem bereits seit Tagen sogar unter der 50er-Marke, mit einer Inzidenz von 40,2. Immer mehr Kreise bewegen sich zwischen der 100er und 200er-Grenze, aktuell sind es 26 Stück. Somit liegen nur noch elf baden-württembergische Kreise über 200 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Die höchste 7-Tage-Inzidenz hat aktuell der Landkreis Schwarzwald-Baar-Kreis mit 262,1, gefolgt von dem Landkreis Heidenheim (255,3).

Coronavirus Baden-Württemberg: Rückgang der Fallzahlen – dennoch volle Intensivstationen

„Nach Rückgang der Fallzahlen seit Weihnachten bis Mitte Februar war seit der Kalenderwoche 7 ein kontinuierlicher Anstieg der übermittelten Neuinfektionen und der 7-Tage-Inzidenz zu beobachten. Aktuell kommt es zu einem leichten Rückgang der Fallzahlen und der 7-Tage-Inzidenz. Hiermit zeichnet sich aktuell eine Abflachung des Geschehens an“, heißt es in dem aktuellen Lagebericht des baden-württembergischen Landesgesundheitsamtes am 5. Mai.

Lediglich anhand der belegten Intensivbetten ist aktuell noch keine Abflachung des Infektionsgeschehens zu erkennen: Laut des DIVI-Intensivregisters sind derzeit 611 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung – davon werden 375 invasiv beatmet, das entspricht 61,4 Prozen. Insgesamt sind 2.185 Intensivbetten von betreibbaren 2.462 Betten belegt, das entspricht 88,7 Prozent.

Coronavirus Baden-Württemberg: Hoffnung auf Besserung - Werte sinken

Update vom 4. Mai: Wie zu erwarten gab es am Dienstag deutlich mehr Neuinfektionen als noch am Montag. Seit gestern meldete das baden-württembergische Landesgesundheitsamt (LGA) 2.875 neue Fälle, insgesamt steigt die Zahl der Coronavirus-Infizierten somit auf 545.326 an. Die Zahl der Neuinfektionen fällt aber immer noch deutlich geringer aus als zuletzt.

Ebenfalls positiv: Während die Zahl der Neuinfektionen immer weiter sinkt, gelten mehr und mehr Menschen als Genesen. Das LGA schätzt, dass 397.285 Menschen ihre Corona-Erkrankung überstanden haben. Das sind 2.517 Menschen mehr als gestern. Auch die 7-Tage-Inzidenz ist im Vergleich zum Montag erneut deutlich gesunken: von 173,1 auf 161,3 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner.

Im Kampf gegen die dritte Welle des Coronavirus scheint die Trendwende also greifbar - das legt auch der 7-Tage-R-Wert nahe, der auf 0,91 sinkt. Vor dem Hintergrund dieser Zahlen wundert es daher auch nicht, dass Geimpfte und Genesene aber dem Wochenende bundesweit mit Lockerungen rechnen können - zumal immer mehr Menschen in Baden-Württemberg geimpft sind. Wie das LGA meldete, sind rund 2,5 Millionen Menschen bereits geimpft, davon haben 842.868 Personen bereits beide Impfungen erhalten.

Coronavirus Baden-Württemberg: Wichtige Werte sinken - Trendwende in Sicht?

Update vom 3. Mai, 18 Uhr: Nachdem die 7-Tage-Inzidenz in Baden-Württemberg zuletzt wieder gestiegen war, gab es am Montag wieder positive Nachrichten vom Landesgesundheitsamt (LGA). Denn: Der wichtige Wert sank wieder und das deutlich. Von 184,6 auf 173,1 Neuinfektionen pro 100.00 Einwohner. Lediglich 805 Neuinfektionen wurden durch das LGA gemeldet, allerdings fallen die Zahlen zu Beginn der Woche des Öftern deutlich niedriger aus.

Ob sich eine wirkliche Trendwende abzeichnet, müssen die kommenden Tage zeigen. Doch die Hoffnung ist berechtigt, denn auch der 7-Tage-R-Wert sinkt weiter und liegt nun bei 0,96. Zudem schaffen es immer mehr Stadt- und Landkreise unter eine Inzidenz von 100, aktuell sind es fünf (Stand 3. Mai). Der Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald liegt sogar bei einer Inzidenz von unter 50. In 17 Meldekreise liegt die Inzidenz aber weiterhin über der 200er-Marke.

Coronavirus Baden-Württemberg: R-Wert macht Hoffnung - endlich Wende in Sicht?

Erstmeldung vom 3. Mai: Die 7-Tage-Inzidenz für Baden-Württemberg steigt wieder leicht, nachdem sie in den vergangenen Tagen zuletzt gesunken war: von 183,5 auf 184,6 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. 1.402 Neuinfektionen wurden durch das LGA gemeldet, der 7-Tage-R-Wert beträgt 0,98 - ist endlich eine Wende in Sicht? Die nächsten Tage werden zeigen, ob die Zahlen wirklich weiter sinken. Die traurige Nachricht: 13 Menschen haben ihr Leben an oder mit Covid-19 verloren. (Stand 2. Mai)

Zu den vier der 44 Land- und Stadtkreis, die unter einer Inzidenz von 100 liegen, ist heute noch der Landkreis Main-Tauber-Kreis mit einer Inzidenz von 98,9 dazu gekommen – demnach liegen nun fünf Kreise unter der 100er-Marke. Insgesamt 16 der Kreise liegen zwischen einer 7-Tages-Inzidenz von 100 und 200 – die restlichen 23 der Stadt- und Landkreise liegt über der 200er-Grenze.

Coronavirus Baden-Württemberg: R-Wert macht Hoffnung - endlich Wende in Sicht?

Ausgebrochen in der Millionenstadt Wuhan in China Ende 2019 breitete sich das neuartige Virus innerhalb weniger Tage auf der ganzen Welt aus. Immer mehr Menschen erkrankten an Covid-19. Einige Urlauber aus Skigebieten wie Südtirol brachten das Virus schließlich nach Deutschland und gaben es unwissend weiter.

Der erste bekannte Corona-Fall in Deutschland wurde in Bayern identifiziert. Nur kurze Zeit später, am 25. Februar 2020, wurde die erste Infektion in Baden-Württemberg bekannt. Ein 25-jähriger Mann aus Göppingen hatte sich mit dem Virus bei einem Urlaub in Italien infiziert. Er steckte auch seine Begleiterin und deren Vater an. Auch ein 32-Jähriger aus Rottweil hatte sich bei einem Familienurlaub in Italien angesteckt.

Vier Tage später, am 29. Februar 2020, hatte das Virus auch den Kreis Heilbronn erreicht. Es erwischte einen 32-jährigen Altenpfleger, der zuvor in Mailand gewesen war. Am 3. März 2020 mussten deshalb rund 100 Menschen in einem Altersheim in Quarantäne. Die Dunkelziffer sollte jedoch höher sein als die Zahl der bestätigten Fälle. Denn: Das Coronavirus verläuft bei manchen Menschen sehr mild oder gar symptomfrei. *echo24.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © National Institute of Allergy and Infectious Diseases/dpa

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