Tuning extrem

Flügel gestutzt und ab auf die Straße: Verrückte Auto-Freaks verwandeln Flugzeug in eine Limousine

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Eigentlich gehört ein Learjet in die Luft und nicht auf die Straße.

Ist es ein Flugzeug? Ist es ein Auto? Es ist ein Party-Mobil und es darf wirklich auf die Straße. Aus einem ehemaligen Jet haben drei Bastler etwas Besonderes gebaut.

Wer in dieser Limousine sitzt, zieht hundertprozentig alle Blicke auf sich. Denn was in den USA über die Straßen fegt, war mal ein Learjet. Aber nach zwölf Jahren Arbeit wurde aus dem ausrangierten Flugzeug ein 28 Meter langes Party-Mobil.

Zwölf Jahre Arbeit und fast 900.000 Euro Umbaukosten

Der "Limo-Jet" wurde von den drei Bastlern Dan Harris, Frank DeAngelo und Dima Kashevatsky, fahrtüchtig gemach, wie das britische Nachrichten-Portal Sun berichtet. Der Extrem-Umbau soll über 870.000 Euro gekostet haben.

Während der jahrelangen Arbeit wurden dem Jet die Flügel gestutzt und vier 28-Zoll-Räder montiert. Wo früher der Flugzeugmotor saß, haben die Bastler zwei riesige Subwoofer mit Neonlichtern untergebracht. Angetrieben wird das Auto mit einem V8-Motor, der den Jet auf über 160 km/h beschleunigen soll.

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Viel Neon und ordentlich Krach

Als Einstieg in das Gefährt dient eine ausklappbare Treppe. Im Inneren werden bis zu acht Fahrgäste mit noch mehr Neonlichtern und einem großen TV-Bildschirm begrüßt. Für den richtigen Sound sorgen weitere Lautsprecher und haufenweise Verstärker. Im ehemaligen Cockpit steht nur noch ein Sitz für den Fahrer und im selbstgebauten Armaturenbrett wurden vier Bildschirme installiert.

Die Bildschirme sind mit externen Kameras verbunden. Mit diesen hat der Fahrer jederzeit alles im Blick, was um den Limo-Jet passiert. Das Licht im Innenraum kann über die Knöpfe und Schalter über dem Fahrer bedient werden – wie im richtigen Flugzeug.

Video: Die neun besten Umbau-Aktionen

Den Limo-Jet kann jedermann in den USA mieten. Aktuell fährt er als Werbeauto durch die Staaten. Das Fahrzeug kann auch gekauft werden. Dafür müssen Interessenten allerdings tief in die Tasche greifen. Über vier Millionen Euro soll das Party-Mobil kosten.

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