Dumme Aktion

20-Jähriger gerät in Radarfalle - was er dann damit anstellt, ist fatal

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Ein Blitzer kann Autofahrer schon mal in Schrecken versetzen.

Dass er von einer Radarfalle geblitzt wurde, versetzte einen 20-Jährigen so sehr in Schrecken, dass er zu bizarren Methoden griff, um Beweise zu vernichten.

  • Ein 20-Jähriger wurde Mitte Januar auf einer Bundesstraße in Baden-Württemberg geblitzt.
  • Um Beweise zu vernichten, machte er sich an der Radarfalle zu schaffen.
  • Mit seiner Aktion machte er jedoch alles nur noch schlimmer.

Dass man sich darüber ärgert, geblitzt worden zu sein, ist ganz natürlich - meistens nimmt man dies aber hin, wartet geduldig auf den Bußgeldbescheid und drosselt zukünftig die Geschwindigkeit auf der Straße. Ein 20-Jähriger, der Mitte Januar auf einer Bundesstraße in Baden-Württemberg geblitzt wurde, verlor jedoch völlig die Nerven und ließ sich zu einer kopflosen Aktion hinreißen.

20-Jähriger wird geblitzt - mit haarsträubender Aktion macht er alles schlimmer

Das Fiasko begann laut Angaben der Polizei Ludwigsburg damit, dass der junge Fahrer abends bei Vaihingen in der Nähe von Stuttgart auf der Bundesstraße geblitzt wurde. Nachdem er zunächst weiterfuhr, kehrte er jedoch nach zehn Minuten zur Radarfalle zurück und stellte sein Auto am gegenüberliegenden Fahrbahnrand ab. Das Dumme dabei: Um das mobile Tempogerät zu erreichen, musste der 20-Jährige vier Fahrbahnen überqueren.

Davon ließ er sich aber nicht abhalten und erbeutete Teile der Radarfalle, die er in seinen Wagen packte. Wie die Polizei mitteilt, machte er sich dann mit "quietschenden Reifen" davon und geriet dabei auch noch kurzzeitig ins Schleudern. Ein entgegenkommendes Auto musste ihm ausweichen, als er auf die Gegenfahrbahn kam. Einen Unfall konnte er zwar noch vermeiden, doch die Blitzerfotos wird er mit seiner riskanten Aktion kaum vernichtet haben.

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Der dreiste Dieb nahm nämlich nur die Blitzlichter mit und ließ Kamera und Datenträger unbehelligt stehen. Zudem schien der Vorfall weiterhin an dem 20-Jährigen genagt zu haben, denn später stellte er sich auf dem Polizeirevier und gestand, die Blitzlichter in einem Baggersee versenkt zu haben.

Wie die Beamten mitteilten, richtete der Fahrer mit seiner Aktion einen Schaden von mehr als 15.000 Euro an und erhielt eine Strafanzeige wegen Straßenverkehrsgefährdung und Diebstahl. Zudem wird noch überprüft, ob der 20-Jährige weitere Menschen gefährdete.

Und das alles wegen einer marginalen Geschwindigkeitsüberschreitung: Der 20-Jährige überschritt die zulässige Höchstgeschwindigkeit nämlich nur "im einstelligen Bereich".

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