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Hunderte Polizisten nahmen an der Trauerfeier für ihren ermordeten Kollegen Rafael Ramos teil. 

Für Verhalten bei Trauerfeier

New Yorks Polizeichef rüffelt seine Polizisten

New York - Der New Yorker Polizeichef Bill Bratton hat am Sonntag das Verhalten hunderter Polizisten bei der Trauerfeier für ihren erschossenen Kollegen Rafael Ramos kritisiert.

Diese hatten dem Bürgermeister Bill de Blasio während dessen Ansprache bei der Zeremonie demonstrativ den Rücken zugekehrt. Mit der Trauerfeier sollte Ramos geehrt werden, sagte Bratton im Fernsehsender CBS. Das mit Politik zu vermengen, sei "sehr unangebracht", und er unterstütze das nicht.

De Blasio sei der Bürgermeister von New York, und er habe die Bürger der Stadt sowie deren "Trauer und Bedauern" über die Ermordung des Polizisten vertreten. Der Polizeichef fügte hinzu, de Blasio kümmere sich außerordentlich um die Polizisten und arbeite hart dafür, die Spaltung in der Stadt zu überwinden.

Der 40-jährige Ramos und sein 32-jähriger Kollege Wenjian Liu wurden am 20. Oktober von einem 28-jährigen Schwarzen umgebracht. Es handelte sich offenbar um einen Racheakt nach dem Tod mehrerer Schwarzer durch die Gewalt weißer Polizisten. Der Täter tötete sich nach den Schüssen auf die Beamten nach kurzer Flucht an einem U-Bahnhof selbst.

An der Trauerfeier für Ramos nahmen zehntausende Polizisten teil. Ein Teil der Polizei wirft dem mit einer Schwarzen verheirateten Bürgermeister de Blasio vor, sie in ihren dienstlichen Belangen nicht hinreichend zu unterstützen. De Blasio hatte seinem Sohn öffentlich empfohlen, wegen seiner Afrofrisur im Umgang mit weißen Polizisten vorsichtig zu sein.

AFP

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