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Ermittler untersuchten das explodierte Touristenboot.

Zwei Deutsche verletzt

Touristenboot vor Bali explodiert - Zwei Tote

Jakarta - Bei einer Explosion an Bord eines Ausflugsbootes mit Touristen sind vor der indonesischen Insel Bali zwei Passagiere ums Leben gekommen. 

Das Boot war mit 35 Menschen an Bord von Padangbai im Osten der Insel zu der kleinen Insel Gili Trawangan unterwegs, als der Treibstofftank explodierte, wie Polizeichef Sugeng Sudarso sagte. Eine der Toten sei eine Österreicherin. Sie sei im Krankenhaus an ihren Verletzungen gestorben, sagte der örtliche Polizeichef Sugeng Sudarso der Nachrichtenagentur AFP. Die andere getötete Ausländerin, deren Identität zunächst noch unklar war, starb demnach noch am Unfallort an schweren Kopfverletzungen.

18 Menschen seien demnach verletzt worden, darunter zwei Deutsche, wie das Auswärtigen Amt mitteilte. Ein Konsularteam sei vor Ort und stehe in Kontakt mit den zuständigen Stellen. 

Einen Anschlag schloss die Polizei nach ersten Ermittlungen aus. Nach Sudarsos Angaben liegt die Batterie genau über dem Tank, er vermutete deshalb, dass die Explosion von einem Kurzschluss ausgelöst wurde. 

Als Rettungskräfte die blutenden Verletzten versorgten und abtransportierten, spielten sich dramatische Szenen ab. Aus welchen Ländern die Touristen an Bord stammten, wusste er zunächst nicht.  Die meisten Passagiere stammten demnach aus Großbritannien, weitere aus Frankreich, Italien, Portugal, Irland und Spanien. 

Bali liegt im Osten des riesigen Inselstaates. 2015 machten dort vier Millionen Touristen Urlaub, darunter 120 000 aus Deutschland. Obwohl die Verbindungen zwischen Indonesiens mehr als 17.000 Inseln vor allem von Fähren und anderen Schiffen abgedeckt werden, genügen diese oftmals nicht den internationalen Sicherheitsstandards. Immer wieder kommt es deshalb zu schweren Unfällen.

dpa/afp

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