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ZDF-Sommerinterview mit Sigmar Gabriel.

Vizekanzler bekommt starken Gegenwind

CDU geht mit Sigmar Gabriel hart ins Gericht 

Berlin - "Eiertanz" und "bodenlose Unverschämtheit": Ausführlich und mit harten Worten hat die CDU am Montag Vizekanzler und SPD-Chef Sigmar Gabriel attackiert.

Insbesondere die Äußerungen Gabriels vom Wochenende zur Flüchtlingspolitik von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und zum Freihandelsabkommen TTIP stießen im Führungsgremium der CDU auf Kritik, wie Generalsekretär Peter Tauber anschließend berichtete.

Gabriel hatte in einem Interview am Wochenende das Freihandelsabkommen TTIP für so gut wie gescheitert erklärt. Tauber warf ihm deswegen einen "schwer erträglichen Eiertanz" zwischen seinen Aufgaben als Parteivorsitzender und als Wirtschaftsminister vor. Gabriels Haltung zu TTIP sei "grundfalsch".

Tauber nennt Gabriels Worte "bodenlose Unverschämtheit"

Scharfe Gegenwehr kam von Tauber auch zu Gabriels Kritik an der Flüchtlingspolitik Merkels. Gabriels Äußerungen seien "nicht nur eine bodenlose Unverschämtheit, sondern in der Sache auch noch falsch", sagte der Generalsekretär.

Gabriel hatte der Union vorgeworfen, sie habe die Herausforderungen unterschätzt. Die SPD habe immer gesagt, es sei "undenkbar, dass Deutschland jedes Jahr eine Million Menschen aufnimmt", sagte Gabriel im ZDF. Es reiche nicht zu sagen "Wir schaffen das", erinnerte er an die viel zitierte Aussage Merkels.

AFP

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