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Künftig soll die Bundesrepublik mehr Flüchtlinge aus Krisengebieten wie Syrien aufnehmen.

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt

Pro Asyl: Deutschland muss mehr Syrien-Flüchtlinge aufnehmen

Berlin - Die Organisation Pro Asyl hat an Bund und Länder appelliert, mehr Flüchtlinge aus Syrien und Irak aufzunehmen.

„Pro Asyl erachtet die Fortsetzung der Aufnahmeprogramme als existenziell wichtigen Beitrag Deutschlands, um das Sterben auf dem Mittelmeer zu reduzieren. Seit Auslaufen des Bundesprogrammes zur Aufnahme von syrischen Flüchtlingen im Februar 2014 stehen Flüchtlinge vor geschlossenen Grenzen“, erklärte Geschäftsführer Günter Burkhardt, am Freitag in Berlin.

Deutschland müsse bereit sein, mehr Flüchtlinge als andere EU-Staaten aufzunehmen. „Die größten Communities von syrischen, irakischen und afghanischen Flüchtlingen befinden sich in Deutschland: Über 130 000 Syrer, rund 90 000 Iraker und rund 75 000 Afghanen leben zum Teil seit Jahren in Deutschland“, erläuterte Burkhardt. „In anderen EU-Staaten leben weitaus weniger Menschen aus den genannten Staaten. Flüchtlinge müssen die Möglichkeit erhalten, dort Schutz zu suchen, wo sich ihre Familien und Angehörigen befinden.“ Bund und Länder wollen am 8. Mai bei einem Spitzentreffen im Kanzleramt über den Umgang mit der wachsenden Zahl von Flüchtlingen beraten.

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