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Allein seit Anfang Dezember sind die Rohölpreise um mehr als zehn Prozent gefallen; seit Jahresbeginn sind es mehr als dreißig Prozent. Inzwischen haben sie sich etwas stabilisiert. Foto: Sebastian Widmann/Archiv

Ölpreise stabilisieren sich nach Sinkflug

Singapur (dpa) - Die Ölpreise haben sich nach ihrem heftigen Sinkflug der vergangenen Tage zunächst stabilisiert.

Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete am Morgen 37,77 US-Dollar. Das waren 15 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der US-Sorte WTI sank ebenfalls geringfügig um neun Cent auf 36,22 Dollar. Am Montag waren der Brent-Preis mit 36,33 Dollar und der WTI-Preis mit 34,53 Dollar auf mehrjährige Tiefstände gefallen.

Nicht wenige Marktbeobachter halten die Talfahrt am Ölmarkt für übertrieben. Allein seit Anfang Dezember sind die Rohölpreise um mehr als zehn Prozent gefallen, seit Jahresbeginn sind es mehr als dreißig Prozent.

Der Abverkauf habe mittlerweile "aberwitzige Züge" angenommen, heißt es in einem Kommentar der Commerzbank. Die Rohstoffexperten sehen den jüngsten Ausverkauf vor allem spekulativ getrieben.

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