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Insgesamt mussten Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings seit April rund 5900 Flüge wegen der Piloten-Streiks streichen. Foto: Peter Kneffel

Hoffnungsschimmer im Lufthansa-Pilotenkonflikt

Frankfurt/Main (dpa) - Nach acht Streikwellen der Lufthansa-Piloten gibt es in dem Dauer-Tarifkonflikt einen ersten Hoffnungsschimmer.

Erstmals seit Wochen gab es wieder einen Kontakt zwischen der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) und dem Unternehmen, wie ein VC-Sprecher am Freitag auf Anfrage sagte. "Wir bleiben streikbereit, hoffen aber, dass der Kontakt in konstruktive Gespräche mündet". Zu Inhalten äußerte er sich nicht.

Medienberichten zufolge soll VC der Lufthansa vorgeschlagen haben, die Verhandlungen zu einem neuen Vergütungstarifvertrag wiederzubeleben. In der aktuellen Auseinandersetzung geht es zwar um den Vorruhestand der Piloten. "Entscheidend ist aber, dass wir überhaupt wieder ins Gespräch kommen, egal über welches Thema", sagte der Gewerkschaftssprecher.

Insgesamt mussten Lufthansa, Lufthansa Cargo und Germanwings seit April rund 5900 Flüge wegen der Piloten-Streiks streichen.

Davon waren nach Angaben der Fluggesellschaft 660 000 Passagiere betroffen. Insgesamt hatte die VC neunmal zum Streik aufgerufen. Ein Ausstand wurde wieder abgesagt. Der letzte Streik war nach 35 Stunden in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch zu Ende gegangen.

Lufthansa-Mitteilung

Mitteilung Vereinigung Cockpit

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