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Giorgos Papakonstantinou.

Wegen Urkundenfälschung

Griechenlands Ex-Finanzminister schuldig gesprochen

Athen - Ein Gericht in Athen hat den früheren sozialistischen Finanzminister Giorgos Papakonstantinou wegen Urkundenfälschung für schuldig gefunden.

Das berichtete das staatliche griechische Fernsehen (NERIT) am Dienstag. Das Strafmaß sollte später am Abend ausgesprochen werden. Rechtsanwälte sagten der Deutschen Presse-Agentur, die Strafe könne fünf Jahre Haft nicht überschreiten.

Papakonstantinou hat 2010 aus einer Datei griechischer Steuersünder mit Geldeinlagen in der Schweiz die Namen von Verwandten gelöscht, bevor er sie an die Steuerfahndung weiterleitete, urteilte das Gericht. Der Ex-Finanzminister bestritt die Vorwürfe.

Hintergrund des Prozesses ist die sogenannte „Lagarde-Liste“ mit den Namen zahlreicher Griechen, die Konten mit großen Vermögen im Ausland hatten. Die Liste wurde von der damaligen französischen Finanzministerin Christine Lagarde an Griechenland übergeben.

dpa

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