+
Vier Menschen kamen bei den Überschwemmungen ums Leben.

Überschwemmungen in Niederbayern

Viertes Todesopfer nach Hochwasser entdeckt

Simbach - Bei der verheerenden Hochwasserkatastrophe in Niederbayern sind vier Menschen ums Leben gekommen. Es herrscht der Ausnahmezustand in den Gemeinden.

Drei Leichen seien am Mittwochabend von Tauchern in einem überschwemmten Haus in Simbach am Inn entdeckt worden, teilten Polizei und das Landratsamt in Pfarrkirchen mit. Ein viertes Todesopfer wurde in Julbach gefunden. Die Leiche einer Frau wurde an einem Bach entdeckt, wie die Polizei berichtete.

Die drei Toten aus Simbach wurden gegen 20.30 Uhr von der Feuerwehr entdeckt. Die näheren Umstände der Todesfälle und die Identität der Opfer waren zunächst nicht bekannt. Die Kriminalpolizei übernahm die Ermittlungen. Michael Fahmüller, der Landrat des Kreises Rottal-Inn, zeigte sich tief betroffen. "Unser Mitgefühl gilt den Angehörigen", sagte der CSU-Politiker.

Nach heftigen Regenfällen hatten Hochwasserfluten am Mittwoch den Südosten Bayerns binnen kurzer Zeit überschwemmt - die Behörden riefen den Katastrophenfall aus. Die Flutwelle riss Autos, Bäume und Einrichtungsgegenstände mit.

Vielerorts stand das Wasser meterhoch in den Straßen. Viele Häuser waren komplett eingeschlossen, die von den Wassermassen überraschten Bewohner mussten mit Hubschraubern gerettet werden. Der Sachschaden wird auf einen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.

Mitteilung Polizei

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

OSZE-Ministertreffen in Hamburg geht zu Ende

500 Zivilisten in Aleppo getötet

500 Zivilisten in Aleppo getötet

Widerstand der Rebellen in Aleppo bricht immer mehr zusammen

Widerstand der Rebellen in Aleppo bricht immer mehr zusammen

Kommentare