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Laut dem Bundeswehr-Inspekteur fehlt es den Landstreitkräften massiv an zeitgemäßer Ausrüstung.

Es fehlen bis zu 30 Prozent

Inspekteur: Heer hat massive Ausrüstungsdefizite

Berlin - Die deutschen Landstreitkräfte brauchen nach Ansicht des scheidenden Heeres-Inspekteurs Bruno Kasdorf innerhalb der nächsten zehn Jahre zahlreiche neue Waffen und Geräte.

Im Deutschlandfunk wies Kasdorf am Sonntag darauf hin, dass das Heer aktuell nur 70 bis 80 Prozent der nötigen Ausstattung zur Verfügung habe. Diese Lücke sei nicht schnell zu schließen. Dazu fehlten das Geld, aber auch die industriellen Kapazitäten. Die beschlossene Anhebung des Verteidigungshaushalts sei eine Trendwende in die richtige Richtung.

Kasdorf regte an, dass der soeben verlängerte Einsatz der Bundeswehr im Kosovo demnächst von einem Partnerland aus der Nato übernommen werden solle. Noch gebe es im Kosovo „kritische Gebiete“, die die Anwesenheit von Nato-Truppen nötig machten. Man sollte sich aber überlegen, wie man die Arbeitsteilung im Bündnis oder im europäischen Rahmen anders gestalten könne.

dpa

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