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Auch der gegenwärtige Aufschwung wird einmal enden", sagte Deutsche Bundesbank-Präsident Weidmann der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). Foto: Boris Roessler

Bundesbankpräsident warnt vor Ende des Aufschwungs

Berlin - Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt vor einem Ende des Wirtschaftsaufschwungs. Und der Bank-Präsident sieht auf Deutschland in wenigen Jahren große Herausforderungen zukommen.

"Deutschland steht derzeit im Euroraum wirtschaftlich recht gut da. Aber das ist nicht naturgegeben und kein Grund sich zurückzulehnen.

Auch der gegenwärtige Aufschwung wird einmal enden", sagte Weidmann der "Süddeutschen Zeitung" (Mittwoch). "Langfristig steht Deutschland ohnehin vor beträchtlichen Herausforderungen, wenn man etwa an die alternde Gesellschaft, den zunehmenden Wettbewerb durch die Schwellenländer oder die Energiewende denkt." Deutschland brauche Reformen und Zuwanderung.

"Aufgrund des demografischen Wandels benötigt Deutschland zusätzliche Arbeitskräfte, um seinen Wohlstand halten zu können", sagte Weidmann.

Den Zustrom an Flüchtlingen zu bewältigen, werde dem Land einiges abfordern. "Die Zuwanderung birgt aber auch Chancen. Diese sind umso größer, je besser es uns gelingt, die Menschen, die dauerhaft zu uns kommen, in die Gesellschaft und in den Arbeitsmarkt zu integrieren."

dpa

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