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Die Postzusteller der Deutschen Post streiken am Samstag erneut.

Auch am Samstag

Deutsche Post: Postzusteller streiken erneut

Berlin - Tausende Brief- und Paketzusteller der Deutschen Post sind nach Gewerkschaftsangaben am Samstag erneut in Streik getreten.

Rund 7000 Beschäftigte bundesweit beteiligten sich an dem Ausstand, teilte die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit. Betroffen waren demnach unter anderem Nordrhein-Westfalen, Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland. Bereits am Freitag hatten laut Verdi in allen Bundesländern außer Thüringen und Sachsen-Anhalt gut 7000 Zusteller gestreikt. In dem immer wieder von Arbeitsniederlegungen begleiteten Tarifkonflikt geht es zum einen um die Gründung von 49 Regionalgesellschaften durch die Deutsche Post, in denen die Mitarbeiter nach den niedrigeren Tarifregelungen der Speditions- und Logistikbranche bezahlt werden sollen. Verdi sieht darin einen Bruch früherer Vereinbarungen. Außerdem fordert die Gewerkschaft für die rund 140.000 Tarifbeschäftigten des Konzerns eine Verkürzung der wöchentlichen Arbeitszeit von 38,5 auf 36 Stunden bei vollem Lohnausgleich. Die nächste Verhandlungsrunde der Tarifparteien ist für Mittwoch und Donnerstag kommender Woche geplant. Verdi-Vize Andrea Kocsis erklärte am Samstag, die Gewerkschaft erwarte, "dass sich der Vorstand der Deutschen Post AG in der nächsten Verhandlungsrunde bewegt". Die Post hat eine Kundenhotline zu dem Konflikt eingerichtet. Zudem können Versender und Empfänger von Briefen und Paketen im Internet anhand ihrer Postleitzahl überprüfen, ob es zu Verzögerungen kommt.

AFP

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