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Staatschef Kim Jong-un möchte mehr europäische Touristen ins Land locken.

Nordkorea lockt europäische Touristen

Urlaub in der Diktatur

Berlin/Pjöngjang - Rund 5500 europäische Touristen sind 2014 nach Nordkorea gereist. Zu wenig für Machthaber Kim Jong-un. In Berlin wirbt das Regime nun für seine touristischen Attraktionen.

Das bisher weitgehend abgeschottete kommunistische Nordkorea wirbt um Touristen aus Europa. Ein Entsandter der Nationalen Tourismusadministration kümmere sich seit diesem Monat in der nordkoreanischen Botschaft in Berlin darum, die touristischen Angebote des Landes in der EU zu vermarkten. Für Deutschland, Österreich und die Schweiz solle es von Juni an regelmäßige Informationen über die laufende Öffnung des Tourismussektors in dem ostasiatischen Land geben, teilte die beauftragte Agentur am Dienstag in Berlin mit.

Im vergangenen Jahr reisten den Angaben zufolge 5500 Europäer nach Nordkorea, etwa jeder vierte davon aus dem deutschsprachigen Raum. Das Auswärtige Amt weist Besucher darauf hin, dass die politischen Spannungen in dem totalitär regierten Land schnell und unerwartet zunehmen können. Die medizinische Versorgung sei unzureichend.

dpa

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