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Ein junger unbegleiteter Geflüchteter ist in Waldsee an Tuberkulose erkrankt (Symbolfoto).

Junger Flüchtling erkrankt

Tuberkulose-Fall in Rheinland-Pfalz!

Waldsee – Ein 17-jähriger Kita-Praktikant, der als unbegleiteter Flüchtling in Deutschland lebt, ist an Tuberkulose erkrankt. Rund 150 Menschen müssen sich jetzt auch testen lassen.

Weil er ein Praktikum in einer Kita in Waldsee gemacht hatte, müssen sich nun auch zahlreiche Kinder und Erwachsene auf die ansteckende Lungenkrankheit testen lassen. Die Eltern seien durch einen Brief über die Diagnose informiert worden. Die Tests seien „reine Routine“ berichtet der ärztliche Leiter des Gesundheitsamtes in Ludwigshafen, Dr. Thomas Bienert, auf Nachfrage des Südwestrundfunks. Einen Grund zur Panik gebe es demnach nicht.

Die Untersuchungen haben schon begonnen, bisher wurde noch keine Ansteckung nachgewiesen. Kurz nach seinem zweiwöchigen Praktikum in der Kita wurde bei dem Jugendlichen in der vergangenen Woche eine gefährliche offene Tuberkulose entdeckt. Dem 17-Jährigen gehe es gut, sagte ein Sprecher des behandelnden Klinikums Ludwigshafen. Er müsse noch etwa zwei Wochen isoliert im Krankenhaus bleiben.

Tuberkulose wurde früher auch Schwindsucht genannt. Sie ist in den meisten Fällen heilbar, ist aber trotzdem weiterhin eine der weltweit gefährlichsten Infektionskrankheiten.

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sag/dpa

Quelle: Mannheim24

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