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Wenn die Gefühle überkochen wird aus einem Verehrer schnell ein Fall für die Polizei (Symbolfoto).

Von verliebten Jungs und unklugen Entscheidungen

Liebestolle Verbrecher – die kuriosesten Polizeieinsätze!

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Metropolregion Rhein-Neckar - Verliebte stellen ja so manche Dummheit an – hin und wieder muss dann sogar die Polizei anrücken! Aufgepasst liebe Männer und Frauen – so wird es nicht gemacht!

Diamonds are a girls best friends

Dieses Liebeswerben ist so richtig in die Hose gegangen: Ein 40-Jähriger Mann aus Speyer kann seine rund zehn Jahre jüngere Angebetete einfach nicht von sich überzeugen. Er schickt hier Liebesbriefe, macht ihr sogar einen Heiratsantrag – aber nichts hilft. 

Da kommt dem Mann eine Idee: Wie ging dieses Lied noch mal? „Diamonds are a girls best friends“! Er geht zum Juwelier seines Vertrauens und besorgt einen Gutschein – im Wert von mehr als tausend Euro! Gar keine gute Idee! Der Gutschein bringt das Fass nämlich zum Überlaufen! Die Beschenkte meldet sich bei der Polizei, die Beamten weisen den Mann zurecht und drohen ihm mit möglichen strafrechtlichen Konsequenzen. Den Gutschein kriegt er immerhin zurück. 

Verliebte Jungs

Wenn Männer Gefühle zeigen, geht das manchmal ziemlich daneben – so auch in diesem Fall in Ludwigshafen. Eine unbekannte Schönheit hat zwei Männern nämlich so sehr den Kopf verdreht, dass die Liebestollen in einen Streit geraten.

Die Angebetete weckt an der Straßenbahnhaltestelle am Berliner Platz das Interesse der beiden Männer. Während der 68-jährige Verehrer das Gespräch mit der Dame sucht, geht sein 29-jähriger Nebenbuhler direkt zum Kampf über. Es entwickelt sich ein Gerangel um die Gunst der Dame.

Diese zeigt sich jedoch völlig desinteressiert und bedenkt ihre Verehrer mit einer reizenden Substanz, die sie den Männern ins Gesicht sprüht. Außer gereizten Augen und Atemwegen ist den Männern nichts von der unbekannten Schönen geblieben. 

Der Mann und die Retter in der Not

Ein 30-jähriger Mann ruft die Speyrer Polizei in ein Bordell – die Beamten sollen kommen und „seine Frau“ aus dem Freudenhaus befreien! Nach eigenen Angaben hat er sich unsterblich in die Prostituierte verliebt.

Dumm nur, dass die Polizisten dem Mann so gar nicht weiterhelfen können: Die Geliebte will nämlich überhaupt nicht weg! Die Gefühle seien trotz einer gemeinsam verbrachten Nacht einseitig geblieben, so die Prostituierte...

Betrüger am Werk

Ende des Jahres 2015 beschäftigt sich eine Ehefrau gerade mit den aufgelaufenen Rechnungen. Dabei entdeckt sie etwas Überraschendes: Sie soll 90 Euro für eine Partnervermittlung zahlen! 

Sie alarmiert sofort die Polizei und erstattet Anzeige wegen Betrugs. Die Beamten machen sich ans Werk. Nach umfangreichen Ermittlungen stellt sich heraus, dass in diesem Fall eine ganz andere Art von Betrug vorliegt, als gefacht. Denn: Die bei der Partnervermittlung registrierten Daten sind allesamt ihrem Ehemann zuzuordnen! Ein Betrüger war also tatsächlich am Werk – nur ist es der eigene Ehemann!

Voreilige ‚Schlüsse‘

Auch Frauen können sich in Liebesdingen hin und wieder etwas blöd anstellen. So auch die Hauptdarstellerin dieser Geschichte aus Speyer. 

Nach einem handfesten Streit mit ihrem Freund erklärt eine junge Frau die Beziehung für beendet und rennt wutentbrannt aus der Wohnung. Doch als ihr Kopf in der kalten Luft wieder abkühlt, merkt sie

schnell, dass sie wohl voreilig gehandelt hat. Denn: Sie ist nur mit einer dünnen Bluse und Sandalen bekleidet – und das bei einer Außentemperatur von minus vier Grad! Da wünscht sie sich doch wieder in die kuschelig-warme Wohnung zurück...

Ihr nun im warmen Nest sitzender Ex-Partner erfreut sich mittlerweile jedoch seiner wiedererlangten Freiheit und will sie nicht wieder hereinlassen.

In ihrer Not wendet sich die Frau an ihren Vermieter, der die Polizei ruft. Die Beziehung kann zwar nicht mehr gekittet werden, aber zumindest lässt der Ex-Partner die junge Frau kurz wieder herein um ihre Sachen zu packen um dann beim Nachbarn unterzukommen.

Kein Bier und keine Frau

Diesen 44-Jährigen hat es offenbar so richtig erwischt: Immer wieder geht der 44-Jährige zur Tankstelle – wo seine Angebetete arbeitet. Dort kauft er Bier. Die Einkäufe werden immer ausgedehnter. Dumm nur, dass die Verkäuferin die Gefühle nicht erwidert und sich zudem „nicht unerheblich belästigt“ fühlt.

Um dem Liebeswerben ein Ende zu setzen, erteilt die Polizei dem unglücklich Verliebten schließlich einen Platzverweis, der Zutritt zu den Verkaufsräumen wird ihm verweigert. Der Mann muss nicht nur auf sein Bier, sondern auch auf seine Liebste verzichten. 

mk

Quelle: Mannheim24

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