+
Mit 52,5 Prozent Frauenbeschäftigungsquote steht Baden-Württemberg im Bundesvergleich dennoch gut da.

Südwesten deutlich unter Bundesdurchschnitt

Nur wenige Frauen in Unistädten berufstätig

  • schließen

Baden-Württemberg - Laut einer Studie sind in den Universitätsstädten im Südwesten vergleichsweise wenige Frauen berufstätig. Heidelberg und Mannheim liegen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt.

Niedrige Frauenbeschäftigungsquote in den Universitätsstädten in Baden-Württemberg.

Laut einer Studie der Bertelsmann-Stiftung liegen Heidelberg mit einer Quote von 38,7 Prozent und Freiburg mit 41,6 Prozent massiv unter dem Bundesdurchschnitt. Aber auch Mannheim, Karlsruhe und Tübingen kommen nicht an die durchschnittliche Frauenbeschäftigungsquote von 51,8 Prozent.

Im Bundesvergleich steht Baden-Württemberg wiederum mit 52,5 Prozent gut da. Spitzenreiter: Kreis Tuttlingen, wo 57,9 Prozent der Frauen zwischen 18 und 64 Jahren sozialversicherungspflichtig beschäftigt sind. 

Beim Nachbar Rheinland-Pfalz sieht es schon wieder anders aus. Dort liegt die Beschäftigungsquote laut Studie bei 50,6 Prozent. und somit unter dem Bundesdurchschnitt. Besonders niedrig ist die Quote in Trier: Dort sind nur 40 Prozent der weiblichen Bevölkerung zwischen 18 und 64 Jahren am Wohnort sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Bundesweit zeigt die Studie deutliche Unterschiede zwischen West und Ost - in den neuen Bundesländern arbeiten weitaus mehr Frauen.

Die Integration von mehr Frauen in den Arbeitsmarkt sei laut Erhebung besonders wichtig, weil die Zahl der potenziellen Arbeitskräfte künftig sinken werde. Auch Altersarmut drohe sonst.

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

Mehrere Verletzte bei Unfall auf B39

Mehrere Verletzte bei Unfall auf B39

Das ‚Erbe‘ der bulgarischen Community

Das ‚Erbe‘ der bulgarischen Community

The Best of John Williams live in SAP Arena

The Best of John Williams live in SAP Arena

Kommentare