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Nach der Explosion in der Kolbstraße rückt der Kampfmittelräumdienst an.

Oberstaatsanwalt bestätigt

Explosion in Speyer: Ex-Bewohner hatte Munition gelagert

Speyer – Die Explosion im Vorgarten eines Mehrfamilienhauses sorgte in der ganzen Region für Aufsehen. Bezüglich der Ursache bestätigt die Staatsanwaltschaft jetzt den ersten Verdacht:

Offenbar ist es in einem Bunker gelagertes Schwarzpulver eines ehemaligen Bewohners, das am Mittwoch, 3. August, in der Kolbstraße explodiert (WIR BERICHTETEN). Die Staatsanwaltschaft Frankenthal hatte diesen anfänglichen Verdacht der Ermittler bestätigt.

Der bereits im Jahr 2000 verstorbene Mann hatte „eine waffenrechtliche Erlaubnis auch für Vorderlader und damit auch für Schwarzpulver“, so Dr. Kai Hempelmann, stellvertretender Oberstaatsanwalt, auf unsere Nachfrage.

Der durch die Explosion schwerverletzte Arbeiter sei immer noch in stationärer Behandlung, Lebensgefahr bestehe aber weiterhin nicht.

Nach Explosion! Kampfmittelräumdienst vor Ort

Hintergrund

Der Mitarbeiter einer Gartenbaufirma gräbt am Mittwochmittag mit einem Bagger den Vorgarten eines Mehrfamilienhauses in der Kolbstraße um, legt verschiedene Betonteile und ein Abwasserrohr aus Plastik frei. Als der 32-jährige ein Rohr aus Plastik abflexen will, kommt es zu einer Explosion, die den Mann schwer an Armen, Gesicht und Oberkörper verletzt.

Entschärfer des Landeskriminalamts entdeckten später zwei Plastikdosen mit Schwarzpulver und mehrere Päckchen mit Kleinkalibermunition.

Unklar bleibt, wie viel Schwarzpulver und Munition sich entzündet haben und wann der Munitionsbunker gebaut wurde.

Es ist davon auszugehen, dass dies wegen der Explosion auch nicht mehr möglich sein wird“, erklärt der Oberstaatsanwalt.

Quelle: Mannheim24

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