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Christian Kretschmar präsentiert seine Kreation „BORA-BORA“ in seiner Gin-Manufaktur in Speyer.

Besuch in Speyrer Manufaktur

„GIN GESANDT3R“: Mit drei Zutaten zur Spitzen-Spirituose

Speyer – Mitten in der Metropolregion gibt es eine kleine aber feine Gin-Manukatur, in der sich Christian Kretschmar ganz köstliche Dinge ausdenkt. LUDWIGSHAFEN24 hat ihn besucht.

Seine Idee, einen Gin zu produzieren, der auch pur lecker ist, hatte Christian Kretschmar vor einigen Jahren in seiner Heimatstadt Hamburg. Es folgten erste Tüfteleien am Rezept, viele Verkostungen mit Sommeliers und Barkeepern – sowie ein Umzug aus der Hansestadt nach Speyer – immer auf der Suche nach dem Gin mit dem besten Geschmack

Christian Kretschmar – der „Gin-Gesandte“ aus Hamburg.

Klar, Geschmäcker sind verschieden, daher gibt es mittlerweile in jedem gut sortierten Fachgeschäft eine fast schon unüberschaubare Auswahl an Gin. Was macht nun den Gin von Christian Kretschmar so anders? Einen Hinweis darauf gibt der Name seiner Manufaktur: „GIN GESANDT3R“ mit der 3 anstelle des E.

„GIN FL3UR“ – eine blumige Kreation aus drei „Botanicals“

  „Aus wenig mehr machen, das ist meine Philosophie, ganz einfach eigentlich“, erklärt der Hanseate und so sind es nur drei Zutaten, beim Gin spricht man von ‚Botanicals‘, aus denen er sein Getränk zaubert. Auch sonst zieht sich die 3 fast schon magisch durch die Entstehungsgeschichte des Gins: „das dritte Rezept war das Beste und erst der dritte Brennmeister konnte in der Qualität brennen, wie ich es mir vorgestellt habe“

Herausgekommen ist ein „Dry Gin“ (nochmal „drei“…) mit dem Namen„GIN FL3UR" – die Botanicals: Wacholder, Zitronenschale und Koriander – der mit seinen drei Zutaten im Gaumen geschmacklich geradezu explodiert. Blumig, zitronig, lecker. Aus wenig mehr eben. 

Zum pur Trinken empfiehlt Kretschmar den Standard-Gin mit 37,5 Prozent Alkohol. „Für Cocktails oder für Gin Tonic gib’s den auch als Fassstärke. Etwas ganz seltenes.“ sagt Kretschmar.

Beim „BORA-BORA“ veredelt Kretschmar seinen edlen Tropfen noch mit Vanille.

In seiner Manufaktur in Speyer denkt sich der Gin-Gesandte manchmal auch „Limited-Editions“ aus. Ganz aktuell der „BORA-BORA“ bei dem eine vierte Zutat dazu kommt: Vanille auf die er ganz besonders stolz ist: „Die bekomme ich direkt aus der Südsee geliefert“ ansonsten hüllt er sich in Schweigen, wie er diese Zutat genau einsetzt „Geheimrezept“ – mehr sagt er nicht. Aber eines verrät er gerne: „Probier‘ ihn mal als Longdrink mit Spicy-Ginger-Beer… Lecker, Gell?“ 

Genau wie alle anderen Gins haben auch die „Limiteds“ das Filmrollen-Etikett. Noch ein Symbol, dass sich wie ein roter Faden durch die Manufaktur zieht. Warum?„Filmreif in Farbe und Geschmack“ erklärt der Gesandte der alte Klassiker-Filme liebt. Vielleicht wird der GIN FL3UR ja auch ein Klassiker. 

chr

Quelle: Mannheim24

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