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Nicht alle Horror-Clown-Meldungen sind echt. (Symbolbild)

Das sagt die Polizei

Vorsicht vor ‚Killer-Clown‘-Falschmeldungen!

Rheinland-Pfalz – In den vergangenen Tagen hat das ‚Killer-Clown‘-Phänomen auch bei uns Einzug gehalten – doch nicht alle Meldungen sind echt! Was die Polizei dazu sagt: 

Insgesamt 24 Fälle sind seit dem 20.10.2016 bei der Polizei gemeldet geworden. Während aus den USA oder auch Großbritannien Straftaten bekannt werden, handelt es sich bei uns bislang vorrangig um Falschmeldungen

Hierzu zählen auch echt wirkende Nachrichten eines Fake-Newsportals, welche weiter verteilt auf Facebook und Co. für Angst bei der Bevölkerung sorgen. 

Vorsicht vor Falschmeldungen!

Ein Beispiel dafür ist eine ‚Witzeseite‘ die mit folgendem Text wirbt: „Erfinde deine eigenen Fake News und lege alle deine Freunde rein! Du kannst deine erfundenen Nachrichten auf Facebook und anderen sozialen Netzwerken teilen. Worauf wartest du noch? Lass den Spaß beginnen!“ Laut Medienberichten sind alleine auf dieser Seite 400 Clown-Meldungen zu finden! Ein Ergebnis mit der ‚Sichtung‘ eines Killer-Clowns in Ludwigshafen-Nord sieht dann so aus

Eine der Fake-Meldungen über die ‚Horror-Clowns‘.

Da auch durch diese Falschmeldungen Ängste in der Bevölkerung geschürt werden, sieht sich die Polizei nun gezwungen aufzuklären und Verhaltensregeln für den Fall der Fälle zu formulieren:  

Beim Maskieren selbst verläuft die Grenze zwischen reinem Erschrecken und einem direkten Angriff fließend. Ein schlechter Scherz, welcher Konsequenzen im Bereich von Ordnungswidrigkeiten oder auch Strafanzeigen nach sich ziehen kann. Hinzu kommen die Angstzustände der Opfer, welche beispielsweise zu Unfällen führen können. Gerade in Hinblick auf Halloween stellen sich nun sicherlich viele Bürger die Frage: wie komme ich sicher durch die Nacht? Hierzu hat das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz Präventions-Tipps zusammengestellt, welche nicht nur im Hinblick auf das aktuelle Phänomen für mehr Sicherheit sorgen sollen:

Gefahr erkennen, richtig reagieren und helfen 

Straftaten werden meist dort begangen, wo sich die Täter unentdeckt fühlen und sie keine Strafverfolgung und kein Entdeckungsrisiko fürchten müssen. Nutze gut beleuchtete und belebte Wege. Bedenke beim Tragen von Kopfhörern, dass Du gegebenenfalls auf auffällige Geräusche nicht oder erst verspätet reagieren kannst. Genau wie Sie im Straßenverkehr durch vorausschauendes Verhalten Gefahren rechtzeitig erkennen und vermeiden können, ist es möglich, frühzeitig Situationen aus dem Weg zu gehen, die zu Aggression oder Gewalt führen könnten. 

Nutze bei verdächtigen aggressiven Personen sofort den Notruf der Polizei. Solltest Du auf aggressive, verkleidete Täter treffen, dann hole die Täter aus der Anonymität heraus und machen deren Fehlverhalten durch Hilferufe öffentlich.

Beziehe andere Menschen (zum Beispiel andere Fahrgäste in der Straßenbahn oder Bus, Fußgänger) mit ein. Andere Menschen müssen mobilisiert werden! Spreche Personen direkt an und sage konkret, von wem Du welche Hilfe erwartest. Ein Beispiel: „Sie mit der roten Jacke, rufen Sie die Polizei!" Viele Menschen sind bereit zu helfen.

Mehr zum Thema: 

>>>Immer mehr Attacken: Das droht den Grusel-Clowns

>>>,Es‘ ist da: Horror-Clowns erschrecken Metropolregion!

pol/kp

Quelle: Mannheim24

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