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Er schoss mit einem Luftgewehr auf eine Gruppe junger Schüler – jetzt wird einem 25-Jährigen endgültig auch die Fahrerlaubnis entzogen.

Gerichtsentscheidung

Nach Schuss mit Luftgewehr: Führerschein entzogen

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Neustadt/Weinstraße – „Das wäre ein guter Kopftreffer“ – Mit diesen Worten zielte ein Mann mit einem Luftgewehr auf einen Schüler in Germersheim. Jetzt wird ihm jetzt endgültig auch die Fahrerlaubnis entzogen.

Der zu einer Bewährungsstrafe verurteilte 25-Jährige hatte Widerspruch gegen eine entsprechende Anordnung des Landkreises Germersheim eingelegt. 

Das Verwaltungsgericht Neustadt/Weinstraße weist diesen am Montag ab. Ein medizinisch-psychologisches Gutachten prognostiziert im Dezember 2015, dass der Mann in Zukunft „wiederholt oder erheblich gegen Straßenverkehrsgesetze“ verstoßen werde. Die Anwälte des 25-Jährigen argumentieren, dass sich ihr Mandant noch nie wegen Fehlverhaltens im Straßenverkehr schuldig gemacht hat.

Doch das Gericht verlässt sich auf das psychologische Gutachten und gibt dem Landkreis mit seiner Entscheidung Recht.

Hintergrund

Der mittlerweile 25-Jährige zielt im Juli 2014 durch ein offen stehendes Wohnzimmerfenster auf eine zirka 40 Meter entfernte, auf dem Schulhof stehende Schülergruppe. Mit den Worten „Das wäre ein guter Kopftreffer“ drückt er den Abzug seines Luftgewehrs schießt auf einen 13-Jährigen. Das Geschoss trifft den Teenager im oberen Schulterbereich, er wird leicht verletzt.

Ende März 2015 wird er wegen gefährlicher Körperverletzung, vorsätzlichen unerlaubten Besitzes und Führens einer Schusswaffe zu einer Freiheitsstrafe von neun Monaten auf Bewährung verurteilt.

sag

Quelle: Mannheim24

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