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Der Pfälzer behauptet, dass die Amphetamin-Werte in seinem Urin von Erkältungsmittel herrühren.

Vor Gericht

Durch Erkältungsmittel: Amphetamin im Urin? 

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Neustadt an der Weinstraße – Ein Pfälzer Autofahrer klagt dagegen, dass ihm sein Führerschein weggenommen wurde. Die Amphetamin-Werte in seinem Urin kämen von Erkältungsmittel...

Der Mann ist ins Fadenkreuz der Ermittler geraten, als diese einem mutmaßlichen Drogenhändler auf der Spur waren. Wie sich herausstellt war er nicht am Drogenhandel beteiligt.

Als bei dem Mann innerhalb kurzer Zeit zweimal Amphetamin im Urin entdeckt wurde, handelt die Führerscheinbehörde und nimmt ihm seinen Führerschein weg

Doch der Mann ist damit gar nicht einverstanden und versucht sich zu erklären. Er behauptet vor dem Verwaltungsgericht, dass die Amphetamin-Werte in seinem Urin durch Medikamenten oder Appetitzügler mit amphetaminähnliche Wirkstoffen kommen.

Die Richter teilen diese Ansicht aber nicht.

Zwar könnten Ephedrine oder Pseudoephedrine in bestimmten Erkältungsmitteln nach wissenschaftlichen Erkenntnissen unter Laborbedingungen für Metamphetaminwerte im Urin sorgen.

Die Bildung von Amphetamin sei aber nicht möglich, teilt das Gericht mit.

Die „Arznei“

Der Kläger legt sogar ein Präparat vor, welches er eingenommen hat. Doch nach den Recherchen des Gerichts handelt es sich hierbei nicht um ein frei verkäuflichen Appetitzügler, sondern um eine Arznei, die schon lange als Rausch-und Partydroge missbraucht wird. 

Die Richter bestätigen deshalb die Entscheidung der Führerscheinstelle, den „Lappen“ zu kassieren.

dpa/kp

Quelle: Mannheim24

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