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Sigrid Kemptner von der Caritas ist überwältigt von den hilfbereiten Menschen der Region (Symbolfoto)

Überwältigende Hilfsbereitschaft 

Rund eine Tonne: Mannheimer spenden für Flüchtlinge

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Mannheim - Obwohl es keinen offiziellen Spendenaufruf gab, drücken die Mannheimer durch Kleider-, Schuh- und Spielsachenspenden ihr Mitgefühl mit Flüchtlingen aus.

In den vergangenen Monaten haben Mannheimer rund eine Tonne Kleidung, Schuhe und Spielsachen für die Flüchtlinge in der Landeserstaufnahmestelle in der Industriestraße gespendet. Und das, obwohl es keinen offiziellen Spendenaufruf gab.

Wie der Mannheimer Morgen in seiner Ausgabe vom 30. Oktober berichtet, ist Sigrid Kemptner, die zuständige Abteilungsleiterin bei der Caritas, begeistert von der Spendenbereitschaft der Mannheimer. Die haben ihre alten Kleider einfach in die Aufnahmestelle gebracht, weil sie über die Medien von der Vielzahl an Flüchtlingen gehört hatten.

Zu dünne Kleidung

Die Not der Flüchtlinge ist groß: Manche Menschen sind noch in den Kleidern, die sie im Flüchtlingscamp in Lampedusa getragen haben. Viel zu dünn für das herbstliche Klime hierzulande. Aber es geht noch schlimmer: Manche haben noch nicht einmal Schuhe.

Mit den Sach-Spenden konnten jetzt über 900 Flüchtlinge versorgt werden. „

Wir haben eigentlich nur intern unsere Mitarbeiter zu Spenden aufgerufen, und die haben es an Bekannte weitergegeben“, erzählt Kemptner. 

Trotz der immensen Spendenbereitschaft fehle es noch an speziellen Kleidern. Besonders Männerkleidung, wie Hosen, Jacken und Pullover in kleinen Größen (S und M) würden dringend benötigt.

Zweimal in der Woche gibt es nun eine Kleiderausgabe. Um diese kümmern sich zwölf Studenten ehrenamtlich.

Mannheimer Morgen/tin

Quelle: Mannheim24

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