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Solche Phishing-Mails flattern seit Monaten in die Posteingänge von Internetusern. Die Sparkasse warnt...

Abzocke...

Sparkasse: Achtung Phishing-Mails – Link nicht öffnen! 

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Mannheim/Heidelberg - Eine E-Mail der Stadtsparkasse flattert in den Posteingang. Das Warnwort *Spam* steht fettgedruckt im Betreff. So wie uns, geht es seit Monaten zahlreichen Internetusern...

„Sehr geehrter Kunde, Ihr Sparkasse-Online-Zugriff auf Ihr Online-Konto läuft in Kürze.“

Diesen unvollständigen Satz lesen wir, als wir eine Mail der Stadtsparkasse in unserem Redaktionsornder öffnen. Das Wort *Spam* springt uns fettgedruckt sofort ins Auge. Doch nicht nur dieser Ausdruck, warnt uns: Hier ist etwas mächtig faul! 

Auch die Rechtschreibfehler in dieser E-Mail sind nicht zu übersehen. Über den Hinweis, dass der Zugriff auf unser Sparkassen-Konto – das wir nicht einmal besitzen – in Kürze abläuft, müssen wir schmunzeln. 

Doch die Abzockermasche, die hinter dieser Mail steht, ist eine ernste Angelegenheit!

„Schon seit Monaten warnt die Stadtsparkasse vor solchen Phishing-Mails. Dahinter verstecken sich miese Betrüger“, erklärt uns Peter Mehl, Mitarbeiter des Kundesdienstes der Sparkasse Rhein Neckar Nord. 

Über den Link in der Mail und ein paar Umwege gelangt man auf diese Domainseite.

„Wer solch eine Email bekommt, sollte sie ignorieren und so schnell wie möglich löschen und bloß nicht den Link, der in der Mail steht, anklicken!“, betont Mehl. 

Er fügt hinzu: „Falls etwas mit einem privaten Online-Konto nicht stimmt, werden unsere Kunden per Post oder telefonisch benachrichtigt – nicht in einer Mail“

Wir fanden heraus, wohin dieser Link führt: Nämlich ins NICHTS! Genau genommen auf eine Seite mit dem seltsamen Titel „Welcome to Douglasville“. 

Mehl warnt: „Die Abzock-Mails der Betrüger werden immer professioneller verfasst. Manche Kunden berichten sogar von nahezu fehlerfreien Texten“

Was tun, wenn man versehentlich auf diesen Link in der Mail klickt?

Wer doch mal auf einen der gefährlichen Links klickt, sollte am Besten sofort seine Stadtsparkasse anrufen.

Diesen Tipp gibt uns Peter Mehl, denn dann„wird das Online-Konto aus Sicherheitsgründen gesperrt und der Kunde erhält neue Zugangsdaten. So werden Viren wie Troyaner bekämpft“.

Wen so eine Phishing-Mail erreicht, ist reiner Zufall. Die Betrüger verschicken diese auf gut Glück. 

Sogar Peter Mehl, der als Mitarbeiter der Stadtsparkasse direkt an der Quelle sitzt, bekam  schon mal privat so eine Mail, erzählt er und lacht dabei. 

In diesem Falle ist Ignoranz gegenüber diesen E-Mails, der beste Weg sich zu schützen.  

 nis 

 

Quelle: Mannheim24

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