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Im Luisenpark wurde bei zwei Fasanen eine gering ansteckende Form der Vogelgrippe festgestellt. (Symbolfoto)

34 Vögel vorsichtshalber getötet

Vogelgrippe im Luisenpark festgestellt!

Mannheim-Oststadt - Das Veterinäramt der Stadt hat den Ausbruch einer gering ansteckenden Form der Vogelgrippe bei zwei Fasanen im Luisenpark festgestellt. 

Bei einer Routineuntersuchung von zwei Fasanen am Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt Karlsruhe ergibt sich der Verdacht auf Vogelgrippe. Die Vögel waren in zwei Volieren im Luisenpark untergebracht, die für die Besucher des Parks nicht zugänglich sind.

Der Befund wird am Dienstag durch das das nationale Referenzlabor des Friedrich-Loeffler-Institutes (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit auf der Insel Riems) bestätigt. Wie die Stadt Mannheim am Abend mitteilt, handele es sich um ein Influenzavirus vom Subtyp H 7 N 3 mit nur geringer krankmachender Wirkung. Der Fachbereich Gesundheit stuft die Gefährdung in diesem Fall als äußerst gering ein, da eine Übertragung des Virus auf den Menschen sehr unwahrscheinlich sei. 

Die Mannheimer Veterinärbehörde habe alle erforderlichen tierseuchenrechtlichen Maßnahmen angeordnet, um eine mögliche Ausbreitung der Infektion zu verhindern, heißt es in der Mitteilung.

Die Tiere, die im Kontakt mit den verendeten Fasanen waren, seien am Dienstag - in Absprache mit dem zuständigen Ministerium für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz Baden-Württemberg - getötet worden. Die sechs Fasanen, 26 Enten und zwei Pfauen werden untersucht.  

Die Vogelhaltungen werden für mindestens sechs Wochen für den Besucherverkehr gesperrt und die Tiere so weit wie möglich in Stallungen untergebracht. Die Mannheimer Veterinärbehörde wird am Vogelbestand des Luisenparks Proben nehmen, um festzustellen, ob und inwieweit eine Ausbreitung vorliegt. Der übrige Teil des Luisenparks bleibt für die Öffentlichkeit frei zugänglich. 

Information für Bürger

Laut Presseinformation der Stadt konzentriere sich das Geschehen bisher ausschließlich auf zwei Vögel im Luisenpark – Bürger müssten im Kontakt mit Vögeln keine weiteren Vorsichtsmaßnahmen beachten. Das vermehrte Auftreten toter Wildvögel solle aber der Veterinärbehörde gemeldet werden, da ein Eintrag der Seuche über Wildvögel nicht ausgeschlossen werden könne. Grundsätzlich seien tote Vögel nur mit Schutzhandschuhen anzufassen. 

Besucher des Luisenparks sollten den direkten Kontakt mit Wildvögeln und deren Ausscheidungen vorsichtshalber vermeiden. Bürger können sich mit Fragen an den Veterinärdienst beim Fachbereich Sicherheit und Ordnung unter der Rufnummer 293-25 25 wenden.

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Stadt Mannheim/kab

Quelle: Mannheim24

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