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Schwerverletzte Frau in Neckar geworfen

Heidelberger Student (26) soll 13 ½ Jahre ins Gefängnis

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Mannheim - Weil er seine ehemalige Nachbarin (†31) schwer am Kopf verletzt und anschließend in den Neckar geworfen haben soll, muss sich ein 26-Jähriger vor Gericht verantworten. Heute gab‘s die Plädoyers.

Es ist eine grausame Tat, die sich Ende 2015 in Mannheim abspielt: Ein damals 25-jähriger Germanistik-Student soll seine ehemaligen Nachbarin zunächst mit einem Messer attackiert und schwer am Kopf verletzt haben und anschließend in den Neckar geworfen haben, wo die 31-Jährige starb.

Der Angeklagte bestreitet vor Gericht alle Vorwürfe (WIR BERICHTETEN), beschuldigt seinen Vermieter. „Ich hatte keinen Bezug zu ihr und auch keinen Grund, sie zu töten“, sagte er vor dem Landgericht Mannheim.

>>> Angeklagter Student (26): „Mein Vermieter war‘s!“

Dort fordert die Staatsanwaltschaft heute eine Freiheitsstrafe von 13 Jahren und sechs Monaten für den 26-Jährigen wegen Totschlags. Die Spuren am Tatort sprechen aus Sicht der Anklage für die Schuld des Studenten, der in den vergangenen Jahren wegen Drogenmissbrauchs und einer psychischen Störung auffällig geworden ist. 

Die Verteidiger des Angeklagten überraschen dagegen mit unterschiedlichen Plädoyers: Während Rechtsanwältin Miriam Weis Freispruch wegen zu dünner Beweislage fordert, plädiert ihr Kollege Maximilian Endler auf Schuldunfähigkeit und beantragt eine Unterbringung des 26-Jährigen in die Psychiatrie.

Polizeitaucher im Einsatz

dpa/rob

Quelle: Mannheim24

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