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Symbolfoto

Keine weiteren Tötungen

Vogelgrippe im Luisenpark: Stadt gibt „vorsichtige“ Entwarnung

Mannheim - 381 Vögel dürfen am Leben bleiben – denn die Bekämpfung der im Mannheimer Luisenpark aufgetretenen Vogelgrippe war erfolgreich!

Wie die Stadt Mannheim am Donnerstag mitteilt, seien die Bedrohungen der Vogelvolieren ohne weiteren positiven Befunde abgeschlossen worden. Es muss also zu keinen weiteren Tötungen im verbliebenen Vogelbestand von 381 Tieren kommen.

„Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Veterinäramtes unserer Stadt konnten mit ihrem konsequenten Handeln weiteres Unheil abwenden“, lobt Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Christian Specht. „Ihnen gilt mein besonderer Dank für ihren bemerkenswerten Einsatz, der weit über das reguläre Maß hinausging.“ Dem schließt sich auch Bürgermeisterin Felicitas Kubala, Aufsichtsratsvorsitzende der Mannheimer Stadtpark gGmbH, an: „Die Zusammenarbeit zwischen den für das Tierseuchenrecht Verantwortlichen und unserem Luisenpark hat reibungslos funktioniert, so dass sich die Vogelgrippe nicht weiter ausbreiten konnte. Zur Sicherheit werden in den kommenden Wochen noch Kontrollen erfolgen.“

Besuch des Luisenparks unbedenklich 

Der städtische Fachbereich Gesundheit stuft die Gefährdung für Menschen in diesem konkreten Fall als äußerst gering ein, da eine Übertragung des vorgefundenen Virus auf den Menschen sehr unwahrscheinlich ist. Bürger sollten allerdings bei einem Besuch des Luisenparks vorsichtshalber direkten Kontakt mit Wildvögeln und deren Ausscheidungen vermeiden. Ansonsten wurde der Besuch des Luisenparks für unbedenklich eingestuft.

Hintergrund

Anfang Oktober werden zwei Fasane im Luisenpark tot aufgefunden. Bei einer Untersuchung wird das Vogelgrippe-Virus vom Typ H7N3 positiv bestätigt, so dass auf Grundlage des Tierseuchenrechts entschieden wird, den verbliebenen Vogelbestand der betroffenen Voliere zu töten (WIR BERICHTETEN). Dabei handelt es sich um 26 Enten, zwei Pfauen und sechs Fasane. Die Voliere ist für Besucher des Parks nicht zugänglich und befindet sich in einem nicht sichtbaren Bereich.

Der anfängliche Verdacht bestätigt sich: Auch die 34 getöteten Vögel waren mit dem Virus infiziert. Später müssen weitere 52 Tiere getötet werden, um den übrigen Vogelbestand des Luisenparks zu schützen und den Herd der Seuche so schnell wie möglich zu beseitigen. 

Mit Proben wird festgestellt, inwieweit sich das Virus bereits ausgebreitet hat. Gleichzeitig werden weitere Schutzmaßnahmen getroffen: Reinigung und Desinfektion, Abtrennung aller Volieren und eine Besuchersperre im Vogelbereich für vorerst sechs Wochen.

Einschleppungsursache unbekannt

Zur Einschleppungsursache kann die Stadt derzeit noch keine Angaben machen, die Ermittlungen werden fortgesetzt. Nach Tierseuchenrecht erfolgt in drei Wochen eine erneute Beprobung des verbliebenen Vogelbestandes im Luisenpark. Die Öffentlichkeit wird zeitnah über die Ergebnisse der Maßnahmen informiert. 

Stadt Mannheim/kab

Quelle: Mannheim24

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