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Welche Vogelarten genau von der Seuche betroffen sind, ist unklar.

86 Tiere vorsorglich getötet

Vogelgrippe in Luisenpark – Weitere Tiere infiziert!

Mannheim-Oststadt – Wieder mussten 52 Vögel im Luisenpark getötet werden. Der Grund: Der Vogelgrippe-Virus greift weiter um sich. Wie die Verantwortlichen versuchen, die Seuche zu bekämpfen:

„Wir haben uns die Entscheidung nicht leicht gemacht“, bestätigt Dr. Walter Haag, der als zuständiger Amtsveterinär die tierärztlichen Maßnahmen vor Ort koordiniert. „Wir müssen aber alles tun, um die Ausbreitung der Seuche, im schlimmsten Fall auch noch außerhalb des Luisenparks zu vermeiden.“

Die Lage ist also extrem ernst...

Die Verantwortlichen haben Sorge, dass sich der festgestellte H7N3-Erreger oder sogar eine noch gefährlichere mutierte Version im Land Baden-Württemberg, im Bund oder gar in Europa ausbreitet. Sicherheitsdezernet Christian Specht gibt daher zu bedenken, dass auch „im Sinne des großen Ganzen“ konsequent nach den Empfehlungen der Aufsichtsbehörden gehandelt werden müsse.

Felicitas Kubala, Bürgermeisterin und Aufsichtsratsvorsitzende der Stadtpark Mannheim gGmbH, hat Verständnis für das Vorgehen: „Ich vertraue den beteiligten Fachleuten aller Behörden, dass die getroffenen Maßnahmen im Interesse der Erhaltung des Vogelbestands des Luisenparks als Ganzes sind und der Park für seine Besucherinnen und Besucher dadurch nach wie vor sicher ist.“ 

Keine Gefahr für den Menschen

Da die betroffenen Bereiche schon seit Tagen für die Öffentlichkeit gesperrt sind, können Besucher auch weiterhin in den Luisenpark gehen. In einem nächsten Pressegespräch will die Stadt die Bevölkerung weiter auf dem Laufenden halten und die neuesten Entwicklungen bekannt geben.Zwischenzeitlich werden die Vogelbestände des Parks weiter systematisch auf belastete Tiere untersucht.

Hintergrund

Bei einer Routineuntersuchung von zwei Fasanen am Chemischen Veterinär- und Untersuchungsamt Karlsruhe ergibt sich der Verdacht auf Vogelgrippe.Der Befund wird am Dienstag durch ein unabhängiges Bundesforschungsinstitut bestätigt. Laut Stadt Mannheim handelt es sich dabei um ein Influenzavirus vom Subtyp H 7 N 3 mit nur geringer krankmachender Wirkung. Die Übertragung auf den menschen sei sehr unwahrscheinlich.

Daraufhintöten die zuständigen Tierärzte 34 Vögel, die daraufhin untersucht werden. Das Ergebnis zeigt, dass die Tiere tatsächlich mit dem Virus infiziert waren (WIR BERICHTETEN).

So schön macht der Herbst den Luisenpark

sag/Stadt Mannheim

Quelle: Mannheim24

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