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Am Montag wird es in der „Alte Seilerei“ mit Philipp Dittberner kuschelig.

In der Alten Seilerei

Mit Philipp Dittberner auf „Wolke 4“!

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Mannheim-Neckarau – Mit „Wolke 4“ steigt er innerhalb kürzester Zeit in den Pophimmel auf. Doch Philipp Dittberner kann mehr. Das will er am Montag in der Alte Seilerei beweisen:

Das hat er sich wohl nicht erträumen lassen. Der 25-jährige Philipp Dittberner ist ausgebildeter Physiotherapeut. Sein Plan war es eigentlich nach der Ausbildung Medizin zu studieren. Doch daraus wird erst einmal nichts. Besonders traurig ist er darüber bestimmt nicht.

Kuschelige Wohnzimmer-Atmosphäre mit Philipp Dittberner

Anfang 2014 schreibt er den Song, den mittlerweile jedes Kind kennt – „Wolke 4“ mit dem Hannoveraner Elektro-Musiker Marvin Webb

Die digitale Welt macht‘s möglich: Die Zusammenarbeit passierte ausschließlich über das Internet. Die beiden Musiker haben sich dazu nicht ein einziges Mal getroffen.

Nun ist Philipp Dittberner ohne Webb auf Tour. Dafür mit seiner Akustikgitarre, einer Band und einfühlsamen Texten. Am Montag spielt er in der Alte Seilerei.

Als Support hat er sich Marie Maner aus Berlin mitgenommen. „Vor nicht allzu langer Zeit war ich selbst noch Support!“, sagt er später. Und dieser Support kann sich wirklich sehen lassen!

Mit englischen Texten nimmt Marie das Publikum mit auf die Reise, in der sie sich danach sehnt mit den Wildgänsen davonzufliegen.

Gut eingestimmt freut sich das Publikum nun auf den Main Act. Und der wirkt sympathisch. Mit seinem verstrubbeltem Haar und der schönen Stimme verzaubert Philipp Dittberner nicht nur die erste Reihe, die ihm zu ehren extra ein T-Shirt mit einer aufgedruckten Textpassage trägt. „Vielen Dank euch, das ist echt klasse! Wo kann man das kaufen?“, lacht er. 

„Du bist mein Mannheim...“

Im Repertoire hat er (natürlich) Lieder über Liebe, Freundschaft und über Lokalpatriotismus. Es wechselt ein bisschen zwischen schnelleren Beats langsamen Tönen. Doch so richtig tanzbar oder rockig wird es nicht wirklich. Der Grundtonus bleibt beim melancholischen Liebeslied.

Eins der mitreißenderen Lieder ist „Mein Berlin“. In dem Song wechselt er in der letzen Strophe „Berlin“ durch „Mannheim“ aus. Daraus entsteht: „Du bist mein Mannheim, mein mein, so grau und wunderschön.“ Das Publikum ist begeistert. 

Doch man merkt, sie wollen endlich IHR Lied hören. Ihr Wolkenlied. Dieses leitet der Musiker so ein: „Also wir spielen euch jetzt ein Lied. Vielleicht kann der ein oder andere mitsingen und uns ein bisschen unterstützen...“ Und wie sie das können!  

Das Publikum ist zufrieden. Das Konzert war schön. Das einzige was man sich vielleicht gewünscht hätte, ist ein bisschen Abwechslung im Stil. Aber er ist ja noch jung und was noch nicht ist, kann ja noch werden!

kp

Quelle: Mannheim24

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