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Der Möbelhändler XXXL verteidigt die Mitarbeiterfreistellungen.

Mitarbeiter-Freistellungen

XXXL-Skandal: Möbelhändler verteidigt Vorgehen

Mannheim - Im Frühjahr stellte der Möbelhändler XXXL in Mannheim und Wiesbaden mehr als 100 Mitarbeiter frei. In einem Interview verteidigt ein Geschäftsleiter die Maßnahme.

Der Möbelhändler XXXL hat die Freistellung von mehr als 100 Mitarbeitern in Mannheim und Wiesbaden verteidigt. 

Die Entscheidung nehme ich auf meine Kappe“, sagte Geschäftsleitungsmitglied Alois Kobler der „Rheinpfalz“. „Würde ich es wieder machen? Ja. Aber ich würde einiges anders machen.“ 

Er würde länger verhandeln und besser kommunizieren, sagte Kobler dem Blatt. Die Servicewerte seien katastrophal gewesen – deshalb die Freistellungen. „Ich muss ja neben den Belangen der Mitarbeiter auch die Kunden im Blick behalten.

Über hundert Mitarbeiter freigestellt

Als die 99 Sachbearbeiter in Mannheim und ihre 13 Kollegen in der Außenstelle Wiesbaden im Februar freigestellt wurden (WIR BERICHTETEN), begründete der Möbelhändler XXXL mit Firmenzentrale in Würzburg das mit der hohen Fehlerquote bei der Bearbeitung von Aufträgen. 

Ende März einigten sich XXXL-Betriebsrat und das Unternehmen vor Gericht (WIR BERICHTETEN). 

Der Möbelhändler hatte angekündigt, gut vier Millionen Euro bereitzustellen, um freigestellten Beschäftigten Gehalt, Abfindungen sowie in sozialen Härtefällen Extraleistungen zu zahlen. Die Mittel sollten für 73 Beschäftigte sein, der Rest kam demnach in anderen Abteilungen unter.

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dpa/rmx

Quelle: Mannheim24

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