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Horst Hamann begutachtet das Ergebnis seiner zweijährigen Arbeit.

Im „Radisson Blu“

‚Monnemer‘ Kult-Fotograf Horst Hamann verziert Hotel

Mannheim-Innenstadt – Wer hat schon einen echten Horst Hamann im Zimmer hängen? Ab sofort die Gäste des „Radisson Blu“ im Stadtquartier Q6/Q7. Was der Kult-Fotograf dort zeigt:

Dieser Mann(heimer) stellt die Welt fotografisch auf den Kopf...

Zumindest hält der im Lindenhof aufgewachsene Kult-Fotograf Horst Hamann (58, „New York Vertical“) seine Kameras meist senkrecht, zeigt die Welt um ihn herum hochkant. 

Und gilt damit als ‚Erfinder‘ der vertikalen Fotografie.

Alles Unikate! Kult-Fotograf Horst Hamann bebildert Hotel

Verdienter Lohn: Hamann erhielt 1998/99 als erster (noch lebender) deutscher Fotograf eine halbjährige Einzelausstellung im renommierten Museum of the City of New York. Kein Wunder, dass ihn die angesehene „New York Times“ schlichtweg als „Genie der Komposition“ bezeichnet. 

Und weil Hamann scheinbar nicht ohne Quadratestädte auskommt, verschönert er jetzt das ohnehin schmucke, Mitte Oktober 2016 neueröffnete „Radisson Blu“ im Stadtquartier Q6/Q7 (WIR BERICHTETEN).

Wie kam es zu der Kooperation?

Ich wollte vor zwei bis drei Jahren unbedingt auf einen der Kräne an der Q6/Q7-Baustelle, um zu fotografieren. Über Beate Baumann von Diringer & Scheidel kam dann der Kontakt zustande. Ich wurde auch schon von anderen Hotels für ähnliche Projekte angefragt. Aber das hatte mir zu viel mit Deko-Abteilung zu tun – damit habe ich nichts am Hut! Außerdem funktionieren solche Projekte nicht ohne persönliches Vertrauen“, so Hamann

Auch Achim Ihrig von der „Diringer & Scheidel“ Geschäftsleitung freut sich über die einzigartige Kooperation: „Wir wollen das Thema Mannheim in möglichst vielen Facetten widerspiegeln. Und anhand Fotografien kann man sich am besten ein Bild von einer Stadt machen. Wir haben Horst dabei die komplette künstlerische Freiheit gelassen.

Und Hamann plaudert aus dem Nähkästchen: Ich wurde auch schon von anderen Hotels für ähnliche Projekte angefragt. Aber das hatte mir zu viel mit reiner Dekoration zu tun – damit habe ich nichts am Hut! Außerdem funktionieren solche Projekte nicht ohne persönliches Vertrauen. Und hier habe ich natürlich den Bezug zu meiner Heimatstadt: Mannheim ist als Musikstadt bekannt – ich will Mannheim als Fotostadt etablieren!“ 

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Zwei Jahre lang nahm sich Hamann für „PANORAMANNHEIM“ Zeit, begleitete auch die Entstehung der Mega-Mall. Daraus entstanden sind drei Werkgruppen: Hamann nimmt seine Heimatstadt dafür neu unter die Lupe, verewigt sie in nie gesehener Art und Weise – aber nicht nur natürlich vertikal!

Erstmals überhaupt fertigt ‚Linsen-Genie‘ Hamann horizontale Triptychen, dreiteilige Werke an.

Echte Charakterköpfe zeigt die Porträt-Galerie „TeamWork“, für die Hamann 162 Mitarbeiter portraitiert, die am Stadtquartier Q6/Q7 mitgewirkt haben. „Die haben wir in einem mobilen Studio in der Fressgasse in fünf Sessions geshootet. Denn kein solch großes Bauwerk lebt und entsteht ohne die Menschen dahinter“, so Hamann.

Acht Tage lang hat Hamanns Sohn Mateo (19) die Bilder im ganzen Hotel aufgehängt, Stück für Stück die Schutzfolien abgezogen. In jedem der 229 Zimmer hängt ein großformatiges Foto und ein Triptychon. Natürlich sind die wertvollen Stücke alle gegen Diebstahl gesichert.

So verzieren gleich hunderte Exponate die Zimmer, Flure und Lobby des noblen Hotel-Komplexes – alles Unikate! Schließlich haben es die Macher geschafft, aus jedem Zimmer eine kleine Privat-Galerie zu machen...

Das Buch mit Teilen der Werke gibt's für 28 Euro exklusiv nur im Hotel – „nicht bei amazon oder im Buchhandel“, wie Hamann betont.

Alles Spannende dazu findest Du online unter www.panoramannheim.com.

Q6/Q7: Blick ins neue Radisson Blu

>>> Hier geht‘s zu unserer großen Themenseite über das Stadtquartier Q6/Q7 <<< 

pek

Quelle: Mannheim24

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