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105 Millionen für Spinelli-Areal

Stand der Planung: Areal wird stadtnahe Erholungsfläche

Mannheim-Feudenheim - Um die Spinelli-Kaserne herum wird sich einges tun. Am Freitag wurde der Öffentlichkeit der aktuelle Planungsstand präsentiert. 

Das Areal von Spinelli-Kaserne und Umgebung ist eine riesengroße Fläche, die fit für die Zukunft gemacht weden soll. Freitagabend wurde der Planungsstand der Öffentlichkeit präsentiert.

Es ist schon ein gewaltiges Werk, das der Landschaftsarchitekt Stephan Lenzen der Bürgerschaft präsentiert hat: 

Der Grünzug Nordost ist eine der herausragenden Maßnahmen im Rahmen der Konversion.(WIR BERICHTETEN) Und man merkt, dass Stephan Lenzen mit Herzblut unt Leidenschaft an dem Projekt arbeitet. Der große Unterschied zu den meisten anderen Konversionsprojekten: es sollen nicht große Siedlungs- und Industriegebiete entstehen. Nein, hier sollen im großen Stil bestehende Gebäude – überwiegend große Hallen – entfernt werden und das Areal zu großen Teilen in einennaturnahen Zustand zurück versetzt werden. Ein Teil soll Siedlungsfläche werden, auch sind Freizeitnutzungen vorgesehen. 

Ganz grob lässt sich die Gestaltung des Areals so beschreiben: 

Stephan Lenzen präsentiert den aktuellen Planungsstand

Ganz im Norden wird ein Wohngebiet entstehen in dem bis zu 4.000 Einwohner ihr Zuhause finden werden. Das Areal wird umgeben sein so genannten Parkschalen. Bildlich können wir uns das wie den Luisenpark vorstellen, nur langgezogen. Innen schließt sich dann ein Radschnellweg an, und der große Innenbereich wird kaum eine Nutzung aufweisen, auf den Plänen hellgrün dargestellt. Die zukünftige Funktion der U-Halle ist noch offen, hier ist einiges denkbar. Alles in Allem eine Fläche von 220 Hektar, die sich vom Luisenpark bis zu den Vogelstangseen erstrecken wird. 

Die Stadt Mannheim hat hierfür einen Etat von 105 Millionen Euro bereit gestellt. Um Missverständnisse zu vermeiden, der Grünzug Nordost wird unabhängig von der Bundesgartenschau 2023 geplant, er wird auch nach Ende der "BuGa" bestehen bleiben und eine wichtige stadtnahe Erholungsfläche bleiben. Auch ist das Gebiet wichtig für die Kaltluftzufuhr für die Stadt Mannheim. In Fachkreisen spricht man von einer ‚Durchlüftungsleitbahn‘.

In der Folge an die Präsentation waren es Staphan Lenzen, der Geschäftsführer der BUGA2023 gGmbH und Klaus Jürgen Ammer, Leiter des Projektteams Konversion, die die Fragen der Zuhörer beantworteten, sich leider auch Fragen stellen mussten, auf die es in diesem Planungsstand keine Antwort geben kann oder ‚Expertenfragen‘ die das Vorhaben eher kritisieren als voranbringen. Auch Moderatorin Frauke Hess hatte da teilweise Probleme, die Disziplin aufrecht zu erhalten.

MANNHEIM24 auf dem neuen BUGA-Turm

chr

Quelle: Mannheim24

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