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Kult-Designer Harald Glööckler mit seinem Hund Billy King im Garten seiner Villa

Von der Hauptstadt ins Weindorf

‚Chateau Pompöös‘: Harald Glööckler ist jetzt Pfälzer!

Kirchheim - In der Pfalz trifft Exzentrik auf Weinstraßenromanktik. Denn dort wohnt seit Neustem der schillernde Modemacher Harald Glööckler in einer Villa:

Mit seinem neuen Heim in der Pfalz hat sich Glööckler einen Traum erfüllt. „Das ist wie im Garten Eden hier“, schwärmt der Modeschöpfer stolz. In Kirchheim an der Weinstraße hat der Neu-Pfälzer eine Villa mit 12 Zimmern gekauft, das schon nach kurzer Zeit deutlich seine Handschrift trägt. Bei der Gestaltung seines ‚Chateau Pomöös‘ war Glööckler voll in seinem Element.

Vor das in den 20ern errichtete Anwesen ließ er eine sechs Meter hohe Fichte setzen, in der jetzt künstliche Papageien drapiert sind. Die Innenseite der mit Kunstrasen blickdicht gemachten Hecke wird von großen Spiegeln und Gemälden, vom Besitzer höchstpersönlich gemalt, gesäumt und in den Blumenbeeten rund um den beheizbaren Pool blühen neben echten auch künstliche Pflanzen.

Kult-Designer Harald Glööckler mit seinem Hund Billy King im Garten seiner Villa

Auch innen geht es nicht weniger extravagant zu: Die Wände sind mit Glööckler-Tapeten dekoriert, auch hier gibt es viele Spiegel und Gemälde. „Wenn ich meinen Beruf einen Namen geben müsste, würde ich sagen: Ich bin ein Verschönerer“, so der 50-Jährige. 

Vor kurzem residierte der gebürtige Schwabe, der sich mit Hilfe von Teleshopping einen Namen gemacht hat, mit seinem Partner Dieter Schroth noch in einem Berliner Penthaus – doch es zig ihn aufs Land. Zunächst kauften die Beiden ein großes Grundstück in Potsdam, dann stieß der schrille Modemacher auf die Pfälzer Villa mit den grünen Fensterläden, die eigentlich als Ferienhaus gedacht war.

Schließlich stach das Haus im ruhigen Wohngebiet des 1.900-Seelen-Dorfes das Anwesen in Berlin aus – und wurde nach einer mehrwöchigen Umbauphase zum Domizil auf Dauer. Seine Firma sitzt nach wie vor in Berlin.

In der Hauptstadt seien immer die Rolläden geschlossen gewesen, er habe nicht rausgekonnt, sonst hätte es gleich „Halligalli“ gegeben. „Wir hatten überhaupt keine Beziehung zur Natur mehr. Das hat mich furchtbar gestört. Ich wollte endlich wieder Gras unter den Füßen spüren.“ In Kirchheim hat er das Grün vor der Tür, aus einigen Fenstern sieht er Weinberge. „Wir haben hier Vögel, Eichhörnchen, und überall summen die Bienen und Hummeln“, schwärmt Glööckler. Oft sitze er frühmorgens mit Hund Billy King im Garten und verfolge, wie der Tag anbricht.

dpa/kab

Quelle: Mannheim24

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