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Der Einzug von rund 800 Flüchtlingen in eine geplante Unterkunft verzögert sich (Symbolfoto).

In Technologiezentrum

Herxheim: Asylunterkunft wird erst später bezogen 

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Herxheim – Die geplante Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge wird in diesem Jahr nicht mehr bezogen - allerdings nicht wegen des Brandanschlages von Anfang Dezember:

Ursache für die Verzögerung sollen Dacharbeiten sein. Ursprünglich war geplant, dass Mitte Dezember 800 Flüchtlinge in das ehemalige Technologiezentrum einziehen. 

Wann die Einrichtung nun bezugsfertig sein werde, könne man aktuell nicht sagen, so Dagmar Barzen von der Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD).

Nach ihrer Darstellung sind am Flachdach des Gebäudes großflächige Arbeiten nötig, die wegen des nass-kühlen Wetters noch nicht hätten ausgeführt werden können. Der vom Brandanschlag verursachte Schaden könne dagegen zügig repariert werden.

HINTERGRUND

In der Nacht zum 4. Dezember hatten Brandstifter drei mit einer unbekannten Flüssigkeit gefüllte Kanister über ein Oberlicht in das einstöckige Gebäude geworfen. Ein Kanister ging in Flammen auf. Dabei wurden die Decke und der Bodenbelag leicht verschmort. 

Die Ermittler schließen einen fremdenfeindlichen Hintergrund der Tat nicht aus. Sie suchen mit einem Video nach den Tätern. Es zeigt zwei dunkel gekleidete Männer mit teilweise vermummten Gesichtern, die an einer Tankstelle in der Nähe des Tatortes Kanister mit Kraftstoff befüllen.

Ein weiterer möglicher Brandanschlag (WIR BERICHTETEN MEHRFACH) beschäftigt die Ermittler in Herxheim: Am 10. Dezember bricht ein Feuer in einer bereits bewohnten Flüchtlingsunterkunft im Waldstadion aus. Ob diese Fälle zusammenhängen, ist derzeit noch unklar.

sag/dpa

Quelle: Mannheim24

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